FC Basel trifft in der Europa League auf «Les verts»

Im Achtenfinal muss der Schweizermeister gegen St.Etienne antreten. Der siebte der französischen Meisterschaft hatte seine besten Zeiten in den 60er und 70er Jahren. Zu den bekanntesten Spielern gehört der suspendierte Uefa-Präsident Michel Platini.

Kurve mit grünen Schals.

Bildlegende: Rotblau trifft auf grün: Fankurve der AS St.Etienne. Keystone

Die AS St.Etienne hat ihre besten Zeiten seit längerem hinter sich. Zwischen 1964 und 1976 wurden «Les Verts» acht Mal französischer Meister. Insgesamt holten sie den Titel zehn Mal - das letzte Mal ist inzwischen 35 Jahre her. Aktuell belegt St.Etienne in der Meisterschaft Rang 7.

Meister-Cup Aus gegen La Chaux-de-Fonds

Auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs schafften es die «Verts» in der Saison 1975/65 bis in den Final des Europacups der Landesmeister. Dort scheiterten sie an Bayern München - wie bereits ein Jahr zuvor im Halbfinal. Erst einmal traf St.Etienne in einem europäischen Wettbewerb auf eine Schweizer Mannschaft und hatte dabei das Nachsehen: 1964/65 war im Europacup der Landesmeister für «Les Verts» La Chaux-de-Fonds Endstation.

Platini - Milla - Rep

Zu den bekanntesten Spielern, die das grüne Trikot trugen, gehört Michel Platini, der im Zug der FiFa-Affäre derzeit suspendierte Uefa-Präsident.

Gemeinsam mit Platini spielte auch der Holländer Johnny Rep, der in St.Etienne Kultstatus hatte. Die Gruppe Mickey 3D widmete ihm sogar einen Song. Ebenfalls Kultstatus hatte - zumindest als Nationalspieler - der Kameruner Roger Milla, der an der WM 1994 mit 42 Jahren gegen Russland ein Tor schoss und damit ältester WM-Torschütze ist.