FCB Spieler Davide Callà spricht über seinen Glauben

Davide Callà gilt nicht nur als guter Teamplayer beim FC Basel. Er ist auch ein streng gläubiger Christ. Deshalb sind die bevorstehenden Ostertage für ihn eine wichtige Zeit.

Portrait von Davide Callà

Bildlegende: Davide Callà spricht über seinen Glauben als gläubiger Christ. Keystone

Seit bald zwei Jahren spielt der 31 jährige Davide Calla beim FC Basel. Er ist nicht nur ein beliebter Teamplayer, der auf verschiedenen Positionen eingesetzt werden kann, sondern auch ein gläubiger Mensch. Im FCB-Jahrbuch wird ihm die Frage gestellt: «Welches ist das wichtigste historische Ereignis ?» Er antwortet ohne zu zögern: «Die Kreuzigung Jesu Christi !» Mag diese Entgegnung für manche Leserinnen und Leser überraschend sein, für Calla ist sie eine Selbstverständlichkeit. «Für mich als Christ steht dieses Ereignis im Zentrum. So ist auch der kommende Karfreitag für mich ein spezieller Tag.»

Calla gehört der römisch-katholischen Konfession an und schätzte den Aegypter Mohamed Elneny (jetzt bei Arsenal) sehr. «Er war Moslem und praktizierte seinen Glauben auf wundersame Art. Obwohl wir nicht der gleichen Religion angehörten, sprachen wir immer wieder – trotz aller Sprachbarrieren – über unsere Religion und Gott. Ueberhaupt: Ein Fussballteam ist ein Spiegelbild der heutigen Gesellschaft. Verschiedene Nationalitäten und verschiedene Religionen. Und alle haben das gleiche Ziel. So sollte es auch in unserer Gesellschaft möglich sein, friedlich neben- und miteinander zu leben.»

Davide Calla hat beim FC Basel noch einem Vertrag bis Sommer 2017. Gerne würde er auch in ferner Zukunft für den FCB spielen. Er, der im Jahr 2004, als damals 19 jähriger Youngster mit dem FC Wil im St. Jakob-Park gegen das «grosse» GC überraschend den Schweizer Cupfinal gewann. Er, der zum Vorsprung des FCB in der Tabelle mahnend den Finger hebt, es sei ein schmaler Grat zwischen gesundem Selbstvertrauen und Ueberheblichkeit. Calla hofft, dass er auch in Zukunft seine Leistung abrufen kann und von Verletzungen verschont bleibt. Dafür zieht sich der gläubige Christ immer wieder zum Gebet zurück.