«Fernziel ist, eine Badminton-WM zu organisieren»

Die Jubiläumsausgabe des Badminton Swiss Open geht am Wochenende zu Ende - es war die 25. Ausgabe. OK-Präsident Christian Wackernagel ist damit, wie sich das Turnier entwickelt hat, mehr als zufrieden - und blickt optimistisch in die Zukunft.

Das Logo von Basel und ein Federball

Bildlegende: Das Jubiläums-Turnier des Badminton Swiss Open in Basel Keystone

Durchaus zufrieden mit dem Jubiläumsturnier zeigt sich OK-Präsident Christian Wackernagel als Sportgast im Regionaljournal: «Auch in diesem Jahr haben viele Zuschauerinnen und Zuschauer erlebt, wie schnell und direkt Badminton gespielt werden kann.» Mit dem betulichen «Federball», wie man es auf dem grünen Rasen oder am Strand spielt, habe das aber nicht viel zu tun.

Allerdings habe das Turnier beispielsweise gegenüber den Swiss Indoors an gleicher Stelle, nämlich in der St.Jakobshalle, ein grosses Manko: «Es fehlen die Schweizer oder sogar Basler Idole, mit denen sich die Zuschauer identifizieren könnten.» Diese schieden auch in diesem Jahr enttäuschend früh aus dem Turnier aus.

Immer noch sehr motiviert

Dem Enthusiasmus der Veranstalter würde das aber keinen Abbruch tun, sagt Wackernagel: «Wir sind auch nach all diesen Jahren sehr motiviert und freuen uns immer auf diese Tage.»

Dass die St.Jakobshalle nächstens saniert wird, das helfe auch dem Badminton Swiss Open, sagt Christian Wackernagel. Und das könne vielleicht sogar mithelfen, ein Fernziel zu verwirklichen: nämlich eine Badminton WM nach Basel zu holen.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)