Fondation Beyeler bleibt beliebtestes Schweizer Museum

Insgesamt 1,34 Millionen Personen haben 2012 die Museen im Kanton Basel-Stadt besucht. Das sind vier Prozent mehr als im Vorjahr. Schweizweit am meisten Besucher lockte die Fondation Beyeler an.

Die Vorderseite der Fondation Beyeler, von der Sonne beschienen, die weissen Rolläden sind herunter gelassen.

Bildlegende: Die Fondation Beyeler in Riehen muss einen Besucherrückgang hinnehmen. Juri Weiss

Genau 1'340'287 Eintritte wurden im vergangenen Jahr in den 27 öffentlichen und privaten Museen in Basel-Stadt gezählt. Das sind 51'608 mehr als im Jahr zuvor, wie die Museumsdienste Basel am Mittwoch mitteilten. Am meisten Schaulustige sogar schweizweit lockte die Fondation Beyeler in Riehen an: Mit 368'705 Besuchenden registrierte diese aber ein Minus von 13,6 Prozent gegenüber 2011.

Das Kunstmuseum - ohne angegliederte Häuser wie das Museum für Gegenwartskunst - zählte im letzten Jahr 210'052 Besucherinnen und Besucher (+23,5 Prozent), gefolgt von der Barfüsserkirche des Historischen Museums mit 113'859 (+11,5 Prozent), dem Museum Tinguely mit 105'993 (-5,6 Prozent) und dem Naturhistorischen Museum mit 100'373 Gästen (+19,1%).

Weniger Schulklassen aus dem Ausland

Bei den grössten Basler Häusern mit sechsstelligen Besucherzahlen blieb damit die Hierarchie gleich wie im Vorjahr. Deren Zulauf hängt stark von der Attraktivität der jeweiligen saisonalen Gross- Ausstellungen ab. Renner waren 2012 etwa die Renoir-Ausstellung im Kunstmuseum und Jeff Koons bei Beyeler.

Das Museum der Kulturen mit seinen neuen Räumen zählte derweil im letzten Jahr 60'032 Eintritte (+63,7 Prozent). Die grösste Steigerung verzeichnete jedoch mit plus 69,9 Prozent das Antikenmuseum samt Sammlung Ludwig, das dank der Petra-Ausstellung 46'300 Eintritte zählte.

Das Museumsangebot wurde 2012 überdies von 5954 Schulklassen genutzt; am gefragtesten waren dabei das Naturhistorische und das Kunstmuseum. Der starke Franken drückte allerdings den Anteil von Schulklassen aus dem Ausland - jene besuchten vor allem die Fondation Beyeler und das Tinguely-Museum.