Fragezeichen im Fall Hunkeler

Das Theater Basel führt in der neuen Saison einen Fall des berühmten Basler Roman-Kommissär Peter Hunkeler auf. Dafür sucht das Theater Statistinnen und Statisten - auch wenn noch nicht klar ist, welcher Fall von Hunkeler gespielt wird.

Portrait von Hansjörg Schneider

Bildlegende: Das Theater Basel inszeniert einen Hunkeler-Fall des Autors Hansjörg Schneider. Keystone

Im Moment würden noch zwei Romane mit Komissär Peter Hunkeler in der engen Auswahl stehen, sagt Ingrid Trobitz, Sprecherin des Theater Basel. Bei der Wahl würde das Theater auch in engem Kontakt mit dem Autor der Krimi-Serie, Hansjörg Schneider, stehen. Mehr Information gibt es zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht.

Ein Casting sei aber trotzdem möglich, weil der Prozess umgekehrt ablaufe: «Wir schauen uns an, wer eine potentielle Mitspielerin oder Mitspieler ist. Erst danach teilen wir die Laienschauspieler den Charakteren des ausgesuchten Romans zu», sagt Trobitz. Es sei deshalb auch noch nicht ganz klar, wie viele Statistinnen und Statisten das Theater sucht. Erfahrungsgemäss werden es zwischen 20 und 30 Personen sein, sagt Trobitz.

Theater in der Stadt

Von der Wahl des Romans ist auch der Spielort abhängig. Klar ist nur, dass das Stück nicht auf der Bühne im Theater, sondern in der Stadt spielen soll. «Es wird sich an den Originalschauplätzen des Hunkeler-Falls orientieren. Ganz Basel soll bespielt werden», sagt Trobitz. Klar sei, dass das Wohnquartier von Hunkeler, das St. Johann-Quartier und der Lohnhof Schauplätze sein werden.

(Regionaljournal Basel, 06.32 Uhr)