François Mürner: «Der Start von DRS 3 war sehr emotional»

Seit einigen Tagen ist die Radiolegende François Mürner, dessen Initialen FM «auf jedem besseren Radio stehen», pensioniert. Im Wochengast-Gespräch erzählt er über seine Anfänge bei Radio DRS und die Geburt von DRS 3.

Portrait von François Mürner kurz vor seiner Pensionierung im März 2013 vor einem Mikrofon.

Bildlegende: Mister FM geht in Pension - François Mürner prägte über 40 Jahre lang das Schweizer Radio DRS, resp. SRF. SRF

Es sei ein enorm emotionaler Moment gewesen, als die ersten Töne von DRS 3 über den Äther gingen, als er gemeinsam mit seinem Team am 1. November 1983 den neuen Sender DRS 3 startete. Politisch war es zwar eine Zangengeburt, wie er heute sagt - aber radiophon eine Zeit, in dem das DRS3-Team kreativ radiophon aus dem Vollen schöpfen konnte.

Die Gefühle seien damals jedenfalls für die Macherinnen und Macher überwältigend gewesen. Mürner freut sich rückblickend, dass DRS3 im Lauf der Jahre professioneller, eckiger und kantiger wurde.

Zu Beginn seiner Radiokarriere arbeitete Mürner einige Jahre als freier Mitarbeiter, zeitweise aus London, fürs Radio. Er kreierte die Sendung Sounds mit, damals auf DRS2, die ein junges Publikum stärker für die DRS-Programme interessierte. Später hob François Mürner auch den Jugendsender Virus aus der Taufe.

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