Frenken-Verschmutzung beschäftigt Baselbieter Landrat

Der Zwischenfall im Waldenburgertal war dem Landrat Anlass, das Notkonzept bei der Trinkwasserversorgung zu hinterfragen. Allerdings war man sich mehrheitlich einig, dass sich das Konzept bewährt habe.

Kritik am Notkonzept übte im Baselbieter Kantonsparlament der Grüne Klaus Kirchmayr: «Ein einziger Zwischenfall habe genügt, die Trinkwasserversorgung lahm zu legen», so Kirchmayer. Er erwarte von einem Notkonzept, dass die Versorgung mit wenig Aufwand wieder hergestellt werden kann.

Für Regierungspräsident Isaac Reber hat indes gerade dieser Zwischenfall gezeigt, dass das Konzept funktioniere. Und auch Sandra Sollberger, Gemeinderätin in der betroffenen Gemeinde Bubendorf, attestierte dem Konzept Funktionstüchtigkeit: «Unsere Gemeinde war jederzeit mit Wasser versorgt.»

190'000 Franken Kosten

Der Zwischenfall mit der Verschmutzung der Frenke hat Kosten von 190'000 Franken verursacht, informierte Isaac Reber den Landrat. Diese Kosten sollen auf den Verursacher überwälzt werden. Eine entsprechende Strafanzeige sei eingereicht worden.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)