Für Sportdirektoren beider Basel setzt Campus wichtiges Zeichen

Der am Samstag eröffnete FCB-Nachwuchs-Campus sei mehr als nur einfach eine Talentschmiede des Fussballclubs. Das finden die Sportdirektoren der beiden Basel, Christoph Eymann und Urs Wüthrich.

Raum mit Löchern, durch die Liecht einfällt.

Bildlegende: Innenraum im neuen Nachwuchs-Campus. zVg

Der Basel-Städter Erziehungs- und Sport-Direktor Christoph Eymann ist überzeugt, dass der Campus weit über die Region hinaus ein Zeichen setzen werde. Einerseits werde professionell der eigene Nachwuchs gefördert. Vor allem aber auch habe man sich überlegt, wie es mit denjenigen Talenten weitergehen soll, die den ganz grossen Durchbruch nicht schaffen.

Eymanns Amtskollege aus dem Baselbiet sieht es ähnlich. Für Urs Wüthrich steht der Campus für Professionalität, aber auch für Kontinuität.

Dass mit dem Campus die Erwartungen an den FCB steigen und der Druck wachsen werde glaubt FCB-Präsident Bernhard Heusler nicht: «Der Campus ist einfach ein weiteres fantastisches Hilfsmittel für den Erfolg.» Für den Erfolg selber seien aber auch in Zukunft die Trainer verantwortlich.