Fusionsfrage: Der Abstimmungstermin bleibt

Die zuständigen Parlamentskommissionen des Baselbieter Landrats und des Basler Grossen Rats bringen einen Gegenvorschlag zur Fusionsinitiative ein. Unverändert bleibt der Abstimmungstermin: Am 28. September rüttelt niemand - weder Gegner noch Befürworter einer Kantonsfusion.

Wahlzettel vor Urne

Bildlegende: Am 28. September soll in den beiden Basel gleichzeitig über die Fusionsfrage abgestimmt werden Keystone

Die beiden Kommissionen im Landrat und im Grossen Rat aber auch die Baselbieter Regierung betonten am Dienstag in ihren Stellungnahmen, dass Ende September 2014 über die Fusionsfrage in den beiden Basel abgestimmt werden soll. Was an diesem Tag effektiv zur Abstimmung kommt - ob die Initiative oder der Gegenvorschlag - ist noch offen.

Auch die Baselbieter Regierung, die den Abstimmungstermin nach den Beratungen in den Parlamenten festsetzt, drängt auf den 28. September.

Regierungspräsident Urs Wüthrich: «Es ist wichtig, dass man jetzt zügig voran macht. Verzögerungen sind sicher nicht zweckmässig.» An einer Verzögerung ist nach heutigem Stand auch niemand interessiert. Auch die Fusionsgegner liessen in Vergangenheit verlauten, dass sie möglichst rasch über das Thema abstimmen lassen wollen.

Für beide Seiten im Baselbiet - Fusionsbefürworter und -gegner - kommt denn eine Abstimmung im Herbst nicht ungelegen. Im Februar des nächsten Jahres sind im Baselbiet Gesamterneuerungswahlen. So stellt die Abstimmung Ende September für alle Kandidierenden eine gute Gelegenheit dar, sich in der Fusionsfrage zu positionieren.