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Gedankenlose Bubenstreiche In Basel verschwinden regelmässig Rettungsringe

Jedes Jahr muss die Rheinpolizei rund 100 Ringe ersetzen, die gestohlen oder in den Rhein geworfen werden.

  • Im St.Johann Quartier bei der Novartis-Promenade fehlen derzeit mehrere Rettungsringe.
  • Die Rheinpolizei muss jedes Jahr rund 100 Rettungsringe ersetzen, die in den Rhein geworfen, verbrannt oder gestohlen werden.
  • Das Ersetzen eines fehlenden Rings dauert mehrere Tage. Während dieser Zeit sind die Kästen leer, was laut der Rheinpolizei gefährlich sein kann.

Dass Rettungsringe am Rheinufer aus ihren Kästen entfernt werden komme regelmässig vor, sagt der Sprecher des Basler Sicherheitsdepartements Martin Schütz. «Aus was für Gründen auch immer treiben Leute Unfug damit, schmeissen sie ihn den Rhein oder zünden sie an.» Oder nehmen sie ganz einfach mit. Letztes Jahr habe man jemanden am Bahnhof mit einem Rettungsring erwischt. Als Begründung habe die Person angegeben, sie habe ein Souvenir mitnehmen wollen.

Wer erwischt wird, bekommt eine Busse oder auch eine Verzeigung. Allerdings sei dies sehr selten. Heikel sei, dass die Rettungsringe dann für eine gewisse Zeit nicht an ihrem Ort sind. «Das ist natürlich schlimm, wenn in dieser Zeit ein Badeunfall passiert.»

Zürich plombiert die Rettungsringe

Mit dem gleichen Problem kämpft auch die Stadt Zürich. Man habe deshalb die Ringe plombiert, also mit einem Draht festgemacht. Das erhöhe offenbar die Hemmschwelle, denn seither würden weniger Ringe verschwinden, sagte ein Sprecher der Polizei gegenüber Radio SRF. In Basel verzichtet man bewusst auf solche Sicherungen: «Sinn der Rettungsringe ist ja, dass sie im Notfall schnell und unkompliziert herausgenommen werden können», sagt Martin Schütz.

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