Gelungene Kombination von alter Musik und experimentellem Theater

Die freie Basler Theatergruppe CapriConnection bringt zusammen mit der Schola Cantorum Basiliensis das Musiktheater «Ars Vivendi» auf die Bühne. Die Aufführung in der Kaserne vermochte das Publikum zu überzeugen.

Die fünf Mitglieder der CapriConnection posieren als Gruppe vor einem Waldbild. Einer bläst ins Horn, einer spielt auf einer Laute, einer steht auf einer Leiter, eine liegt am Boden und eine sitzt und liest in einer Zeitschrift.

Bildlegende: CapriConnection geht mit «Ars Vivendi» erneut eine Kooperation mit der Schola Cantorum Basiliensis ein. zVg

Bereits zum zweiten Mal arbeitet CapriConnection mit Studierenden der Basler Hochschule für Alte Musik zusammen. Vor drei Jahren beschäftigte sich ihre Produktion mit der Kunst zu sterben. Nach «Ars Moriendi» kommt nun das Folgeprojekt «Ars Vivendi» auf die Bühne.

Das Stück, das sich mit der Lebenskunst beschäftigt, ist eine Kombination von alter Musik und experimentellem Theater. Die Musiker der Schola Cantorum Basiliensis singen vor allem Lieder aus dem italienischen Barock.

Die fast zweistündige Produktion vermag nicht mehr ganz so überzeugen wie der Erstling vor drei Jahren. Dennoch bescherte die Produktion am Mittwochabend dem Premièrenpublikum einige berührende Momente. «Ars Vivendi» ist noch bis am Montag in der Kaserne Basel zu sehen.