Gemeinnützige Organisationen wollen mehr Anerkennung

Rund 20 Basler Grossrätinnen und Grossräte haben sich in einer parlamentarischen Gruppe zusammengeschlossen und wollen den politischen Rückhalt der gemeinnützigen Organisationen stärken. Neu gegründet wurde daneben auch ein Förderverein.

Krankenpflegerin hilft älterem Mann aus dem Bett

Bildlegende: Wichtiger Teil der Gemeinnützigkeit: Die Pflege von älteren Menschen Colourbox

Gemeinnützigkeit brauche eine starke politische Lobby - lautete der Tenor an einer Medienorientierung am Dienstagmorgen in Basel. Rund sechs Prozent der Wirtschaftsleistung in der Schweiz werde von gemeinnützigen Organisationen erbracht. Sie übernähmen im Auftrag des Staats einen wesentlichen Teil der Dienstleistungen für das Gemeinwesen.

Die parlamentarische Gruppe und ein ebenfalls neu gegründeter Förderverein wollen den gemeinnützigen Organisationen in Basel eine politische Stimme geben und deren Anliegen im Parlament auch in der Verwaltung, in der Wirtschaft und in der Öffentlichkeit vertreten.

 In der parlamentarischen Gruppe sind 20 Grossrätinnen und Grossräte aus verschiedenen politischen Lagern vertreten: Daniel Stolz (FDP) präsentierte die Ziele der Gruppe am Dienstagmorgen an der Medienorientierung, im Gründerteam dabei sind auch die Grüne Mirjam Ballmer, Salome Hofer (SP) und die LDP-Präsidentin Patricia von Falkenstein.