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Geplante Spitalfusion Direktoren legen sich für gemeinsame Spitalgruppe ins Zeug

Nach Kritik aus Basel-Stadt und Baselland verteidigen die Spitaldirektoren das Fusionsprojekt mit Nachdruck.

Im Baselbieter Landrat war die Kritik an der gemeinsamen Spitalgruppe deutlich zu hören. Die Fraktion der FDP, aber auch einzelne SVP-Landräte lehnten die Spitalfusion ab. Grosse Bedenken gibt es auch in Basel-Stadt, hier kommen sie insbesondere von der SP.

Am Mittwochmorgen luden nun die beiden Spitaldirektoren Jürg Aebi (Kantonsspital Baselland) und Werner Kübler (Unispital Basel) zu einem Medienanlass. Dort machten sie deutlich, wie wichtig ihrer Ansicht nach eine gemeinsame Spitalgruppe für die Gesundheitsregion Basel sei.

Aebi stört sich insbesondere daran, dass die Diskussion derzeit zu wenig auf einer gesamtheitlichen Ebene geführt werde. «Es wird über einzele Aspekte wie die Rechtsform oder über die Pensionskasse diskutiert anstatt darüber, was wichtig ist für die Gesundheitsversorgung in der Region und wie wir die Kosten in den Griff bekommen», sagt Aebi.

Werner Kübler ergänzt: «Wir müssen unsere Kräfte bündeln und nicht gegeneinander arbeiten.» Durch eine gemeinsame Spitalgruppe könnten die Kosten gedämpft werden und die Hochschulmedizin werde gestärkt.

Aebi betont zudem, dass die Regierungen die entsprechenden Staatsverträge erst in den kommenden Wochen präsentieren und man erst dann über die Details diskutieren könne.

Kübler und Aebi sind immer noch überzeugt, dass die Fusion trotz der Widerstände gelingt. Aebi: «Sachlich betrachtet ist klar, dass die gemeinsame Spitalgruppe sinnvoll ist.» Unterstützung kriegen die Direktoren auch von Ärzten aus den beiden Basel, die sich an einem Anlass vor ein paar Tagen ebenfalls für die gemeinsame Spitalgruppe stark gemacht haben.

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