Gewerkschaften fordern bessere Aufsicht bei der BVB

Nur Einsichten der Kantonsvertreter verhindern künftige Debakel wie das der BVB, finden Gewerkschaftsvertreter. Gibt es keine Kontrolle für heikle Dossiers wie Vergabepraxen, seien künftige Verfehlungen vorprogrammiert.

Ex-BVB-Verwaltungsratspräsident Martin Gudenrath und Ex-Direktor Jürg Baumgartner

Bildlegende: Gewerkschafter wollen der BVB-Führung auf die Finger schauen (ex-VR-Präsident Gudenrath und ex-Direktor Baumgartner) Juri Weiss

Das Debakel der BVB wäre zu vermeiden gewesen, kritisieren Vertreter diverser

Gewerkschaften. Und zwar, wenn die vom Staat ausgegliederten Unternehmen kontrolliert würden. Es könne nicht sein, dass Spitäler, IWB oder eben die BVB vom Staat Geld und Aufträge erhalten, niemand aber kontrolliere, ob staatliche Vorgaben eingehalten werden.

Einsichten in Spesenabrechnungen oder Submissionen

Die Kontrolle könnte so aussehen, dass der Regierungsrat oder ein anderes Gremium Einsicht in die wichtigsten Eckpunkte eines solchen Unternehmens erhalte. Zum Beispiel in die Spesenabrechnungen oder die Vergabe von Aufträgen. Geschehe dies künftig nicht, dann sei das Debakel der BVB keinesfalls das letzte gewesen. Dies prophezeien Gewerkschafter wie beispielsweise Matthias Scheurer vom vpod.