Zum Inhalt springen

Gewinnrückgang Basler Unispital schliesst «durchzogenes» Jahr ab

Blick auf den Eingang des Universitätsspital Basel
Legende: Das USB hat 2017 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen - der Gewinn verringerte sich aber deutlich. Keystone

Das Universitätsspital Basel (USB) hat das Jahr 2017 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Der Nettoumsatz konnte gesteigert werden. Dagegen verringerte sich der Gewinn deutlich.

Der Nettoumsatz des USB stieg im letzten Jahr um 1,3 Prozent auf 1,088 Milliarden Franken. Hingegen musste beim Jahresgewinn ein Rückgang hingenommen werden. Der konsolidierte Gewinn reduzierte sich von 13 Millionen auf 4,1 Millionen Franken.

Finanziell sei das Jahr «durchzogen» gewesen, heisst es in einer Medienmitteilung. Immerhin sei es im sechsten Jahr als selbständiges Unternehmen gelungen, erneut eine positive Rechnung vorzulegen.

Mehr Patienten

Das vergangene Jahr war geprägt vom Abschluss von Grossprojekten, heisst es weiter. Fertiggestellt wurde der Operationstrakt Ost als grösstes Bauwerk, das das Unternehmen seit der Verselbständigung in Betrieb genommen hat.

Bereits früher im Jahr wurde mitgeteilt, dass die Fallzahlen im stationären Bereich um 2,7 Prozent zugenommen haben. Insgesamt wurden in der Klinik 37'891 Personen stationär behandelt. Im ambulanten Bereich schwächte sich das Wachstum von fast 10 auf 2,7 Prozent ab.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Theodor Weber (Thidoor)
    Leider ist der betrienswirtschaftliche Aspekt immer mehr im Vordergrund. Im Spital gibt es keine gesunden, es gibt nur solche die noch nicht lange genug untersucht wurden. Spitäler sind Unternehmen mit Gewinnvorgaben. Die Menschen die dort arbeiten leiden selber unter dem Joch des Witschaftlichkeitswahns. Deshalb wird sich in dieser Branche bezüglich Gesundheitskosten und Prämienwucher nichts ändern.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen