Greenaway belebt Basler Totentanz

Die Kunstinstallation von Peter Greenaway zieht viele Interessierte an. Zu Beginn faszinieren vor allem die tanzenden Skelette, die einen König, eine Grossmutter oder eine Reisende zum letzten Tanz auffordern. Wer länger bleibt und sich die Filme in Ruhe anschaut, wird oft selber nachdenklich.

Modell der Totentanz Installation.

Bildlegende: Regt zum Nachdenken an: Peter Greenaways Totentanz Installation bei der Basler Predigerkirche. zVg

Der Basler Totentanz ist vor allem als Ort neben der Predigerkirche in Basel bekannt. Heute erinnert nichts mehr an den Friedhof, auf dem hier einst Tote begraben wurden. Das Bild an der Friedhofsmauer - der Basler Totentanz - wurde vor gut 200 Jahren abgerissen.

Installation berührt Passanten

Peter Greenaway bringt nun in Form einer Kunstinstallation die alte Thematik des Todestanzes wieder nach Basel zurück. Ein Augenschein vor Ort zeigt, dass das Interesse an der Installation gross ist. Viele vor allem ältere Personen schauen sich die Filme an.

Die Filme sind frei zugänglich. Daneben finden auch Rahmenveranstaltungen in der Predigerkirche statt. Dabei wird der Totentanz in Kunst, Gesellschaft und Gegenwart thematisiert. Initiiert und organisiert werden der Totentanz und die Veranstaltungen vom Verein «Totentanz».