«Grimmige Gesichter», «Riesenbauten»: Basler Studis in Moskau

Basler Slawistik-Studierende sind diesen Sommer Gäste an der Geisteswissenschaftlichen Universität in Moskau. Sie verbessern ihr Russisch und lernen Land und Leute kennen. Basis dafür bildet eine Vereinbarung zwischen Basel und Moskau; der Besuch der Basler ist der erste in diesem Rahmen.

Gruppenbild mit Basler Slawistik-Studentinnen und -Studenten

Bildlegende: Basler Slawistik-Studierende verbringen einen Sommer an der Geisteswissenschaftlichen Universität in Moskau. SRF

Im Rahmen ihrer Städtepartnerschaft haben Basel und Moskau in den letzten zwei Jahren auch Vereinbarungen über Studenten- und Bildungsaustausch geschlossen. Davon können diesen Sommer während vier Wochen auch einige Basler Slawistik-Studierende profitieren, die sich an der Geisteswissenschaftlichen Universität in Moskau weiterbilden.

Am Vormittag erhalten die Basler Studentinnen und Studenten in ihrem «Sommerkurs» in Moskau jeweils Sprachunterricht. Nachmittags lernen sie die russische Millionenmetropole kennen.

Falsche Vorstellungen korrigieren

Dabei könnten sie auch falsche Vorstellungen korrigieren, sagt eine Studentin: «Vieles habe ich mir zuvor anders ausgemalt - überrascht haben mich etwa die vielen grimmigen Gesichter auf der Strasse, obwohl die Leute hier gar nicht schlecht gelaunt sind.»

Der Leiter des Schweizer Zentrums an der Geisteswissenschaftlichen Universität in Moskau, Dimitri Sokolov, wünscht sich, dass der diesjährige Besuch von Basler Studierenden zur Regel wird: «Wir hoffen, dass Basler Studierende dann auch einmal ein ganzes Semester lang hierher kommen.»