Biennale Pratteln Grosse Ausstellung für regionale Kunstschaffende

Auf über 1000 Quadratmetern stellen fünfzig Kunstschaffende ihre Werke aus. Die meisten haben kaum Erfahrung mit Ausstellungen. Ausgewählt wurden sie von einer fünfköpfigen Jury.

Blick auf das Werbetransparent beim Eingang der Biennale Pratteln. Es ist ein Schriftzug auf pinker Farbe

Bildlegende: In der Biennale Pratteln zeigen 50 Künstler und Künstlerinnen ihre Werke zVG Biennale Pratteln

Auf dem früheren Buss-Areal, im Industriegebiet von Pratteln, führt der Immobilien-Geschäftsmann Herrmann Alexander Beyeler erstmals die Biennale Pratteln durch.
50 regionale Künstler und Künstlerinnen zeigen ihre Werke.

Vier der fünf Jury-Mitglieder sind Kunsthistoriker aus ganz Europa. Sie sind mit der Kunstszene aus der Region Basel nicht vertraut. Das sei ihm wichtig, betont Herrmann Alexander Beyeler. Die Jury solle bei der Auswahl der besten fünfzig aus insgesamt 120 Bewerbungen nicht beeinflusst sein.

«  Es tut mir leid, wenn ich sehe, dass Künstler ihre Werke in einem Café zeigen müssen. »

Herrmann Alexander Beyeler
Immobilien-Geschäftsmann

Mit der Biennale in Pratteln wolle er Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform bieten, die sonst ihre Werke kaum ausstellen könnten, sagt Beyeler. Es tue ihm leid, wenn er sehe, dass gute Kunstschaffende ihre Werke in Cafés oder Kellern zeigen müssten.

Die Biennale widerspiegelt ein vielseitiges Schaffen: Von abstrakten Bilder oder bunten Glasarbeiten über Skulpturen aus Edelstahl oder Gips bis zu einer Hütte aus alten Büchern. Die Jury kürt je drei Werke aus verschiedenen Sparten.

Die Biennale Pratteln dauert noch bis Sonntag, den 19. März. Der Eintritt beträgt 10 Franken.

Eine Hütte, etwa 1,5 Meter hoch aus alten Büchern

Bildlegende: Eine Hütte aus alten Büchern lädt zum Verweilen ein. (Angelika Steiger) SRF, Vanda Dürring

Lichtkreise auf weissem Untergrund, gezeichnet durch ein Pendel

Bildlegende: Ein Pendel mit kleiner Lampe an der Spitze zeichnet vergängliche Lichtmuster. (Hansruedi Schlegel) SRF, Vanda Dürring

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)