Grossratssitzung mit Störmanövern

Der Grosse Rat tagte zum ersten Mal in seiner neuen Zusammensetzung. Der auffälligste neue Grossrat war Eric Weber. Der seine Ankündigung nicht wahr machte und seinen Rücktritt vertagte.

Das Foto zeigt die Wahlresultate im Grossen Rat auf dem Computerbildschirm. Beim Nein leuchtet der Sitz rot.

Bildlegende: Hinten in der Mitte leuchtet ein Feld rot: Eric Weber stimmte bei den Wahlen konsequent als Einzelmaske. SRF

Eric Weber, der für die «Volksaktion gegen zuviele Ausländer» im Wahlkreis Kleinbasel in den Grossen Rat gewählt wurde hat seinen in der «Basellandschaftlichen Zeitung» angekündigten Rücktritt vertagt. Er wolle das Amt doch antreten, da er Zuspruch von seinen Wählerinnen und Wählern erhalten habe. Weber kündigte jedoch an, das Grossratsmandat abzugeben, wenn er freigesprochen würde von den gegen ihn erhobenen Wahlfälschungsvorwürfen. Bei der Staatsanwaltschaft sind noch zwei Verfahren wegen Wahlfälschung und Stimmenfang, bestätigte die Stawa auf Nachfrage.

Eric Weber nutzte die erste Grossratssitzung, um seine Rechtsaussenpositionen zu bekräftigen, dabei ritzte er zumindest mehr als einmal die Antirassismus Strafnorm.