Gruppe aus Sissach will Referendum wegen «Kunschti»-Sanierung

Das Komitee sei nicht per sé gegen den Ausbau, lässt es verlauten. Man zweifle aber die Kosten an und verlange für solch hohe Ausgaben sowieso eine Urnenabstimmung.

Eishalle Sissach

Bildlegende: Über die Kunschti wird nochmals entschieden, falls die nötigen Unterschriften für das Referendum zusammen kommen. zVg

Für Ausbau und Sanierung ihrer «Kunschti» will Sissach tief ins Portmonnaie greifen. An der Gemeindeversammlung fällten die Stimmberechtigen den Entscheid, die fehlenden Millionen aus der Gemeindekasse beizusteuern - insgesamt 6,6 Millionen.

Gegen diesen Beschluss ergreift eine Gruppe um den Sissacher Architekten Walter Stammbach jetzt aber das Referendum. Die Gruppe möchte den Entscheid an die Urne bringen.

Gruppe zweifelt errechnete Kosten an

Vor dem Urnenentscheid müsse ein richtiges Vorprojekt ausgearbeitet werden, sagt Stammbach. Dieses fehle derzeit. Nur mit einem Vorprojekt sei sicher, wie viel Geld die Arbeiten kosten würden. Die errechneten Kosten von 8,7 Millionen (an welche Sissach 6,6 Millionen beisteueren will), zweifelt er an.

Dass wegen des Referendums wichtige Zeit verloren gehen könnte, glaubt Stammbach nicht. Das Komitee sei nicht gegen Ausbau und Sanierung. Das Projekt sei aber noch wenig ausgereift und über so viel Geld müsse sowieso an der Urne entschieden werden.