Gute Karten für den Innovationspark Nordwestschweiz

Wo soll der geplante Nationale Innovationspark entstehen? Acht Standorte haben sich interessiert und beworben. Nun hat die Konferenz der Kantonalen Volkwirtschaftsdirektoren (VDK) einen Vorentscheid getroffen. Für die Region Nordwestschweiz sieht es dabei sehr gut aus.

Baustelle an Hegenheimerstrasse in Allschwil

Bildlegende: Der Innovationspark soll schon bald in Allschwil entstehen. Keystone

Die Kantone Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Jura verfolgen zusammen ein gemeinsames Ziel. Sie wollen, dass der geplante Nationale Innovationspark auch in der Region Basel einen Ableger erhält. Genauer in Allschwil, entlang dem Bachgraben, auf dem Gebiet der Life Science-Firma Actelion. Später sollen weitere Flächen, auch in den Kantonen Basel-Stadt (Klybeck-Areal) und Jura dazu kommen.

Die Chancen dafür sind intakt. Heute hat die VDK nämlich einen Vorentscheid gefällt. Von den ursprünglich acht Bewerbern wurden zwei Projekte auserkoren. Neben der Nordwestschweiz mit ihrem «Swiss Innovation Park Nordwestschweiz», ist es noch das Projekt «innovAARE» des Kantons Aargau.

Entscheiden muss schliesslich der Bund, bzw. National- und Ständerat. Diese müssen schliesslich die Forschungsbeiträge für die einzelnen Standort bewilligen. Man kann aber davon ausgehen, dass die Empfehlungen der Volkwirtschafts-Direktoren auch umgesetzt werden.

Thomas Weber ist zuversichtlich

Damit rechnet auch der Baselbieter Volkswirtschafts-Direktor Thomas Weber (SVP). Für ihn sei die gute Vernetzung der Region Basel zwischen Wirtschaft, zum Beispiel der Pharma-Branche, mit der Universität und den Fachhochschulen der Hauptgrund dafür, dass die Region zum Zug kommt.

Die beiden Basel haben quasi als Anschubfinanzierung je 250 000 Franken gesprochen, für Thomas Weber ist klar, dass das noch nirgends hinreicht. Er ist aber zuversichtlich, dass das Geld für den Standort des Innovationsparks zusammenkommt.

Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr