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Basel Baselland Guy Morin und Baschi Dürr im zweiten Anlauf gewählt

Die Basler Stimmbevölkerung hat im zweiten Wahlgang den Freisinnigen Baschi Dürr zum siebten Regierungsrat und Nachfolger von Hanspeter Gass gewählt. Guy Morin wurde als Regierungspräsident bestätigt. Beiden Wahlen haftet der Makel an, dass sie glanzlos erfolgten.

Der neue Regierungsrat Baschi Dürr und der bestätigte Regierungspräsident Guy Morin erhalten im Rathaus Blumen.
Legende: Im 2.Wahlgang gewählt oder bestätigt: Baschi Dürr und Guy Morin. Baschi Dürr (l.) und Guy Morin wurden im 2. Wahlgang klar, aber ohne Glanz gewählt. Juri Weiss

Der 35-jährige Freisinnige Baschi Dürr hat sich erwartungsgemäss den siebten Sitz in der Basler Regierung gesichert. Allerdings war das Resultat sehr bescheiden: Nur gerade auf der Hälfte der einegelgten Wahlzettel war Dürrs Name notiert.

Ein Drittel, nämlich 11 280 der 34'414 eingelegten Wahlzettel waren leer oder ungültig. 3'949 Stimmen machte Dürrs Konkurrent, der parteilose Damian Heizmann. Christian Müller, der bereits den ersten Wahlgang bestritten hatte und sich eigentlich vom 2. Wahlgang zurückziehen wollte, bekam 1’418 Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag mit 32.1% deutlich unter derjenigen des ersten Wahlgangs (41,5 %).

Regierungsratswahl 2. Wahlgang

Baschi Dürr17'300 Stimmen
Damian Heizmann 3'949 Stimmen
Christian Müller 1'418 Stimmen
Leere Wahlzettel 7'702
Ungültige Wahlzettel 3'578
Wahlbeteiligung32.1 %

Morin klar vor Dürr

Den zweiten Wahlgang um das Regierungspräsidium entschied Guy Morin klar für sich. Er distanzierte seinen Herausforderer Baschi Dürr um rund 5752 Stimmen.

Im ersten Wahlgang betrug Morins Vorsprung auf Dürr 8415 Stimmen, allerdings bei einer deutlich höheren Wahlbeteiligung.

Regierungspräsidium Schlussresultat 2. Wahlgang

25. November 201228. Oktober 2012
Guy Morin19'390 Stimmen20'266 Stimmen
Baschi Dürr13'638 Stimmen11'851 Stimmen
Wahlbeteiligung32.2 %40.4 %

Im Vergleich zum ersten Wahlgang vom 28. Oktober war die Stimmbeteiligung deutlich tiefer. Das geringere Interesse dürfte damit zu tun haben, dass bei der Regierungsratswahl nur eine ernsthafte Kandidatur vorlag und somit Baschi Dürr faktisch bereits gewählt war. Und bei der Wahl um das Regierungspräsidentenamt war Guy Morins Vorsprung im ersten Wahll so gross gewesen, dass auch hier das Rennen mehr oder weniger gelaufen war. Zudem kamen in Basel-Stadt keine kantonalen Volksabstimmungen an die Urne.

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