Haltestellen für die Basler-S-Bahn wären 50 Meter unter dem Boden

Die beiden Basler Kantone haben die technischen Vorabklärungen für das Herzstück der Regio-S-Bahn abgeschlossen. Für den nächsten Planungsschritt benötigt es 36 Millionen Franken.

Die Karte zeigt, wie unterirdische S-Bahn-Stationen in der Innenstadt erschlossen werden könnten.

Bildlegende: Die Karte zeigt, wie unterirdische S-Bahn-Stationen in der Innenstadt erschlossen werden könnten. Skizze der Firma Basler + Hofmann

Die Regierungen von Basel-Stadt und Baselland sprechen von einem «Meilenstein», den das Regio-S-Bahn-Projekt erreicht habe. Konkret liegt nun der Schlussbericht zu den technischen Vorabklärungen vor. Damit seien die beiden Kanton bereit für den nächsten Planungsschritt: das Vorprojekt.

Im Schlussbericht gibt es interessante Details. Zum Beispiel, dass in der Innenstadt tiefe Stationen der S-Bahn im Untergrund möglich sind. Dies bedeutet, dass an der Oberfläche nicht viel von den Bauarbeiten zu spüren wäre. Die Stationen können bis 50 Meter unter der Erde gebaut werden.

Aufgrund der technischen Vorstudien haben die zwei Kantone auch beschlossen, welche Linienführung beim Herzstück sie bevorzugen: die sogenannte «Variante Mitte», die vom Bahnhof SBB über eine Station in der Grossbasler Innenstadt via Claraplatz zum Badischen Bahnhof führt. Diese Variante sei «die beste, konstengünstigste und gut realisierbar», heisst es in einer Medienmitteilung der beiden Basler Regierungen.

Bund entscheidet im Sommer

Als nächster Schritt im Herzstück-Projekt soll nun ein Vorprojekt in Angriff genommen werden. Es kostet 36 Millionen Franken. Damit das Herzstück gebaut werden kann, braucht es mit Sicherheit noch Gelder vom Bund. Dieser entscheidet voraussichtlich im Sommer, ob die Regio-S-Bahn Geld aus dem Agglomerationsprogramm erhält.