«Ich bin froh, dass die Uni nicht schlapp macht.»

Was sagt die Bevölkerung von Basel-Stadt und von Baselland zur Abmachung, die ihre Regierungen hinter geschlossenen Türen ausgearbeitet haben? Das Regionaljournal hat sich umgehört.

Unisignet und Baselbieterflagge

Bildlegende: Die Trägerschaft der Uni Basel wird im Baselbiet infrage gestellt. Keystone / Juri Weiss / Montage SRF

Viele Baslerinnen und Basler stehen hinter der Abmachung zwischen den beiden Basel. «Ich bin froh, dass die Uni nicht schlapp macht», sagt ein junger Mann und eine Frau fügt an: «Ja, es ist einseitig, aber nötig.» In einer Partnerschaft müsse man sich halt aushelfen.

Aber es gibt schon auch kritische Stimmen. «Basel ist selbst ja auch nicht mehr auf Rosen gebettet.» Im Baselbiet gibt es ähnliche Stimmen. «Es ist gut, dass man sich gegenseitig aushilft», sagt eine Frau aus Sissach.

Sie selbst habe zwei Kinder an der Uni und sei deshalb froh, dass der Univertrag gerettet werden soll. In Sissach ärgern sich aber viele auch über die Abmachung. «Es ist einfach eine Hin- und-Herschieberei von Geld.»

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)