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Schiesserei in Basel Identität der beiden Toten und des Schwerverletzten bekannt

Legende: Video «Opfer aus Basel identifiziert» abspielen. Laufzeit 1:05 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 10.03.2017.
  • In Basel haben am Donnerstagabend zwei Männer in einer Bar auf Gäste geschossen.
  • Dabei wurden zwei Personen getötet, eine weitere wurde schwer verletzt.
  • Bei den Toten handelt es sich um einen 28- und einen 39-jährigen Albaner, beim Schwerverletzten um einen 24-jährigen Albaner. Er ist ausser Lebensgefahr.
  • Die beiden unbekannten Täter flüchteten darauf. Eine Grossfahndung wurde eingeleitet.
  • Die Staatsanwaltschaft geht von einem gezielten Angriff aus. Ein terroristischer Hintergrund wird ausgeschlossen.

Laut der Basler Staatsanwaltschaft betraten zwei Männer kurz nach 20 Uhr das Café 56 an der Erlenstrasse und schossen mehrmals. Dabei wurden zwei Gäste des Lokals getötet und einer lebensgefährlich verletzt, wie die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt mitteilte. Alle drei Opfer sind männlich und albanische Staatsbürger. Die beiden Toten sind 28 und 39 Jahre alt, der Schwerverletzte 24.

Weitere Personen, die sich im Café aufhielten, wurden nicht verletzt. Die alarmierten Polizisten betreuten die Schwerverletzten und versuchten sie bis zum Eintreffen des Notarztes und der Sanität zu reanimieren.

Forensiker am Tatort
Legende: Der Tatort in Basel wurde abgesperrt. Die Erlenstrasse war während des Polizei-Einsatzes für den Verkehr gesperrt. Keystone

Die Täter verliessen das Lokal in Richtung Badischer Bahnhof. Trotz einer sofortigen Grossfahndung gelang ihnen die Flucht. Die Polizei sucht nach zwei Männern, die zwischen 30 und 40 Jahre alt sind, schwarze Haare haben und zirka 175 cm gross sind. Sie trugen dunkle Kleider, einer von ihnen eine braune oder schwarze Lederjacke. Gemäss mehreren Hinweisen soll es sich um Osteuropäer handeln.

Der genaue Hergang und der Grund der Tat sind noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen. Man gehe jedoch von einem gezielten Angriff aus, sagt Peter Gill, Sprecher der Basler Staatsanwaltschaft. «Wir vermuten, dass sich die Täter das Lokal gezielt ausgesucht hatten. Es handelt sich nicht um einen Terroranschlag.» Polizei und Staatsanwaltschaft haben eine Sonderkommission eingesetzt und arbeiten eng mit dem Institut für Rechtsmedizin zusammen. Der Schwerverletzte sei laut Gill nicht in Lebensgefahr.

Nachbarn sind überrascht

Passanten, die an diesem Vormittag auf der Strasse sind, reden offen über das Café 56, in dem die Schiesserei stattgefunden hat. Es sei ein normales Café, sagt ein junger Mann. Er habe schon zwei, drei Mal dort einen Kaffee getrunken. Er könne es kaum glauben, was gestern Abend dort passiert sei: «Wir sind hier doch in der Schweiz. Es fühlt sich aber an wie in Amerika.» Ein anderer Mann sagt, er kenne den Wirt seit einem Jahr: «Es ist ein anständiger Typ.»

98 Kommentare

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  • Kommentar von S Mauer (Sandra (mea troglodytam))
    Aargauer Zeitung Zitat ""Gemäss der Staatsanwaltschaft soll es sich bei den Männern um Osteuropäer handeln"Dies kann jeder finden.Doch Händeringend wollen eingie Linke einfach nicht Fakten wahrhaben. Sie strampeln und hoffen auf graubärtige Schokoladen essende Schweizer welche SVP wählen. Und obschon der Staatsanwalt davon spricht, die Zeugen, das logische denken darf es einfach kein Ausländer sein. Es geht aber denen nur um Provkation gegen Andersdenkenden. Gab es doch kein Wort der Anteilnahme
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    1. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      "Und obschon der Staatsanwalt davon spricht" Nein, tut er nicht. Die Medienmitteilung der Staatsanwaltschaft lautet wie schon mehrfach geschrieben anders. Dies ist einfach im Internet findbar. Was die Aargauer Zeitung oder Sie oder meinetwegen Breitbart daraus machen ist dabei unerheblich. Wenn für Sie die Wahrheit eine Provokation ist kann ich nicht helfen. Ich werde trotzdem weiterhin falsche Behauptungen richtigstellen.
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  • Kommentar von S Mauer (SMauer)
    Zu alllererst gilt es doch Anteilnahme für die Opfer und die Hinterbliebenen. Dies kommt mir hier viel zu kurz. Weiter sind Fakten -trotz strampelndem Widerstand vom linken Flügel zu nennen. "Gemäss der Staatsanwaltschaft soll es sich bei den Männern um Osteuropäer handeln" Vollkommen Wertfrei sei dies hier geschuldet. Schade wenn der linke Rand gefrustet vom eigenen Leben auch diese Tat missbraucht um alle anderen zu beleiodigen und Lebensfrust zu unterstellen, anstelle Sachlichkeit zu zeigen
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    1. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      Frau Mauer, weder im Artikel noch in der Medienmitteilung der Staatsanwaltschaft kommt Ihr Zitat vor. Auch die Staatsanwaltschaft schreibt "Gemäss mehreren Hinweisen soll es sich um Osteuropäer handeln"
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    2. Antwort von S Mauer (Sandra (mea troglodytam))
      Lieber S.Müller. Nein laut der Aargauer Tageszeitung "Gemäss der Staatsanwaltschaft soll es sich bei den Männern um Osteuropäer handeln" Ich weiss auch nicht was diese Diskussion soll. Was ist denn so schlimm daran, dass die Täterschaft keine inländische Wurzeln haben? Dürften wir mal dies hier alle erfahren? Niemand würde es pausachlisieren. Es waren ja Einzeltaten.
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  • Kommentar von markus aenishaenslin (aenis)
    Das hat nicht mit Rassismus zu tun, Fact ist das in Basel öfters mal Schüsse fallen, Statistik hin oder her. Ich mag mich nicht erinnern, dass in den achtziger Jahren soviel geballert wurde wie in letzter Zeit.
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