In den beiden Basel hat es weniger leere Wohnungen

In den beiden Basel ist die Anzahl der leeren Wohnungen gesunken, und zwar um 0,1 Prozent. Konkret bedeutet das: In Basel gibt es 116 leere Wohnungen weniger als noch vor einem Jahr.

Frau besichtigt neue Wohnung. STeht in Küche.

Bildlegende: Wer ein kleines Budget hat, hat es schwierig eine neue Wohnung zu finden. Keystone

In den beiden Basel gibt es weniger leere Wohnungen als auch schon. Die Leerstandsquote ist in beiden Kantonen um 0.1 Prozent gesunken. In Basel liegt die Quote nun bei 0,2 Prozent. Das heisst: Letztes Jahr hat es in Basel noch 116 leere Wohnungen mehr gegeben als in diesem Jahr.

In Basel ist es anders als in Zürich

Somit hat Basel dieselbe Leerstandsquote wie Zürich - und in Zürich ist die Lage prekär. Wer dort eine zahlbare Wohnung sucht, hat Schwierigkeiten. In Basel sei die Situation anders, sagt Thomas Kessler, der Basler Stadtentwickler: «Bei uns gibt es auch billige Wohnungen, im Unterschied zu Zürich». In Zürich stehen vor allem die Luxuswohnungen leer, in Basel würde man auch billige finden.

Der Grund an dieser Entwicklung liege an der Zuwanderung, heisst es in einer Medienmitteilung vom Basler Präsidialdepartement. «Wir haben mit dem gerechnet», sagt Thomas Kessler. Die Lage würde sich aber in Zukunft entspannen, ist Kessler überzeugt: «Die neuen Wohnungen im Erlenmatt kommen nächstes Jahr auf den Markt». Diese Wohnungen seien im normalen Preissegment, ergänzt Thomas Kessler. Diese Neubauten alleine reichen aber nicht: Auch der bisherige Bestand muss erneuert werden.