In drei Minuten komplexe Forschung erklären

In nur drei Minuten das eigene Forschungsgebiet erläutern. Dieser schwierigen Aufgabe, stellten sich zwölf Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler beim ersten Basler «FameLab». Dabei geht es nicht um Zahlen und Fakten, sondern um rhetorische Künste.

Preisverleihung

Bildlegende: Preisverleihung am ersten Basler FameLab. Janina Linnik ist die Gewinnerin. ZVG/Constantin Sluka

Wie könnte man Krebs theoretisch heilen? Welche ethischen Fragen stellen sich bei der medizinischen Forschung? Um solche Fragen zu erläutern und um einen Einblick in ihr Forschungsgebiet zu geben, haben die Wissenschaftler nur gerade drei Minuten Zeit. Danach entscheidet das Publikum, welche Präsentationen überzeugt haben.

«  Die Leute sollen wissen, was wir erforschen. »

Karen Lavi
Organisatorin «FameLab»

Das erste Basler «FameLab» gewonnen, hat die Deutsche Wissenschaftlerin Janina Linnik, die an der ETH Zürich im Bereich der Grippenimpfung forscht.

Was ist «FameLab»?

Die Idee von «FameLab» kommt ursprünglich aus England. Es ist eine Möglichkeit, der Allgemeinheit die Wissenschaft näher zu bringen. «Die öffentliche Hand bezahlt die ganze Forschung. Darum sollen die Leute auch wissen, was wir erforschen», sagt die Organisatorin Karen Lavi. So könne ein Dialog entstehen und die Leute sollen auch sagen, was sie interessiert, damit die Wissenschaftler diese Fragen angehen können, ergänzt Lavi.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind junge Wissenschaftler. Es geht darum, dass sie ihr Fachgebiet oder ein naturwissenschaftliches Thema einem Laien spannend und fachkundig erklären können.

Die Regeln:

  • Eine dreiminütige Präsentation über ein naturwissenschaftliches Thema, die von einem breiten Publikum verstanden werden kann.
  • Powerpoint oder Notizen sind nicht erlaubt.
  • Erlaubt sind Hilfsmittel, die alleine auf die Bühne getragen werden können.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)