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Basel Baselland Initiative fordert vegane Menüs an Basler Mensen

Eine kantonale Volksinitiative fordert, dass in den Kantinen von Schulen und von staatlichen und staatsnahen Betrieben in Basel mehr pflanzliche Menus serviert werden. Der Kanton solle sich für mehr vegane Kost einsetzen und dazu ein entsprechendes Leitbild ausschaffen.

Diverse Gemüse auf Holztisch.
Legende: Mehr Gemüse, weniger Fleisch, Eier und Milchprodukte. Colourbox

Wer in der Mensa des Universitätsspitals oder in einem anderen staatsnahen Betrieb isst, soll nicht auf Fleisch verzichten müssen. Aber die Gäste sollen eine grössere Auswahl an fleischlosen und sogar veganen Gerichten bekommen.

Die kantonale Volksinitiative des Projekts Sentience Politics, fordert, dass die Förderung von pflanzlicher Ernährung im Umweltschutzgesetz des Kantons Basel-Stadt verankert wird. Die Behörden sollen ein Leitbild ausarbeiten, welches die Auswirkungen des Tierproduktekonsums auf Klima, Ressourcen und Landverbrauch und auf Gesundheit und Wohl der Tiere aufzeigt. Das Leitbild soll zudem Empfehlungen geben, wie weniger tierische Produkte in Kantinen angeboten werden können.

In den staatlichen und öffentlichen Kantinen, also auch in Schulen, soll der Absatz von vegetarischen und veganen Menus erhöht werden. Eine ähnliche Initiative soll auch in Bern lanciert werden.

Die Welt über den Teller retten

Die Initiantinnen und Initianten sind überzeugt, dass sie mit ihrer Initiative für eine nachhaltige und faire Ernährung den CO2-Ausstoss dämpfen können. Dies vor allem, weil die Nutztierhaltung einen hohen CO2-Ausstoss produziert und damit einen schlechten Einfluss auf das Klima hat. Dies träfe sowohl auf die Tierhaltung von Schlachttieren, wie auch von Milchkühen zu. Deshalb soll nicht nur auf Fleisch, sondern ganz auf tierische Produkte verzichtet werden, finden sie.

10 Kommentare

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  • Kommentar von Michael Hunziker, 4456 Tenniken
    Wer sich so ernähren will, soll das tun... und dabei alle anderen in Ruhe lassen. Wir leben in einer Gesellschaft, wo wir zu jeder Zeit Zugang zu allen Lebensmitteln haben. Wo haben die Veganer ein Problem? Ich seh keines...sie sollen aber auch kein Problem machen.
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  • Kommentar von Lucas Kunz, Sallneck
    Es ist zu begrüssen, wenn vermehrt auch vegetarische Gerichte angeboten werden. Aber vegane Ernährung ist schlicht Mangelernährung! Vergangenen Samstag auf dem Wochenmarkt beim Biostand: Es war auffallend - sämtliche Verkäufer und Verkäuferinnen an diesem Stand, obwohl das Gemüse phantastisch aussah, sahen alle irgend wie krank aus und alle hatten eine schlechte fleckige hässliche Haut.
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    1. Antwort von Frank Bucher, Zürich
      Von Ihrer Einzelbeobachtung wollen Sie diesen Schluss ziehen? Sie liegen falsch. Man kann sich auch vegan mangelernähren. Eine abwechslungsreiche vegane Ernährung ist jedoch - wie zahlreiche Studien zeigen - äusserst gesund. Und wenn Sie lieber Alltagsbeobachtungen haben: Ich lebe seit Jahren vegan, bin sportlich, habe gesunde Haut. Googlen Sie doch einige wegangle Athleten oder Models. Gerade letztere haben auch eine sehr schöne Haut ;-)
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    2. Antwort von Lucas Kunz, Sallneck
      Herr Bucher, das letzten Samstag war eben krass ... Vegan: B12 muss substituiert werden, sonst hat's auf die Dauer Mangelerscheinungen. Für mich ist eine Nahrung, die auf Substitution beruht, ein Fehlkonstrukt. Persönlich kenne ich keine gesunden Veganer. Viele die damit beginnen, schwärmen davon, wie gut es nun ihnen gingen - kein Wunder, wenn von der vorherigen Schwerlastkost auf Leichtkost umgestellt wird.
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    3. Antwort von Adrian Engler, Zollikon
      Lucas Kunz, gemäss Ihren Aussagen hätten alle eine "Mangelernährung". In Mitteleuropa wäre Jodmangel weit verbreitet, wenn nicht dem Salz "künstlich" Jod hinzugefügt würde - bevor das gemacht wurde, hatten viele einen Kropf. Natürlich soll man Vitamin B12 supplementieren (als Veganer besonders, aber auch viele Nicht-Veganer hätten ohne Supplementierung B12-Mangel). Wenn man das macht, scheint vegane Ernährung jedenfalls gesund zu sein, siehe z.B. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23836264
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  • Kommentar von Rolf Hayek, Dübendorf
    Mehr Auswahl und erst noch gut für Tier, Natur und Gesundheit? Werde ich auf jeden Fall unterstützen.
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