Initiative fordert vegane Menüs an Basler Mensen

Eine kantonale Volksinitiative fordert, dass in den Kantinen von Schulen und von staatlichen und staatsnahen Betrieben in Basel mehr pflanzliche Menus serviert werden. Der Kanton solle sich für mehr vegane Kost einsetzen und dazu ein entsprechendes Leitbild ausschaffen.

Diverse Gemüse auf Holztisch.

Bildlegende: Mehr Gemüse, weniger Fleisch, Eier und Milchprodukte. Colourbox

Wer in der Mensa des Universitätsspitals oder in einem anderen staatsnahen Betrieb isst, soll nicht auf Fleisch verzichten müssen. Aber die Gäste sollen eine grössere Auswahl an fleischlosen und sogar veganen Gerichten bekommen.

Die kantonale Volksinitiative des Projekts Sentience Politics, fordert, dass die Förderung von pflanzlicher Ernährung im Umweltschutzgesetz des Kantons Basel-Stadt verankert wird. Die Behörden sollen ein Leitbild ausarbeiten, welches die Auswirkungen des Tierproduktekonsums auf Klima, Ressourcen und Landverbrauch und auf Gesundheit und Wohl der Tiere aufzeigt. Das Leitbild soll zudem Empfehlungen geben, wie weniger tierische Produkte in Kantinen angeboten werden können.

In den staatlichen und öffentlichen Kantinen, also auch in Schulen, soll der Absatz von vegetarischen und veganen Menus erhöht werden. Eine ähnliche Initiative soll auch in Bern lanciert werden.

Die Welt über den Teller retten

Die Initiantinnen und Initianten sind überzeugt, dass sie mit ihrer Initiative für eine nachhaltige und faire Ernährung den CO2-Ausstoss dämpfen können. Dies vor allem, weil die Nutztierhaltung einen hohen CO2-Ausstoss produziert und damit einen schlechten Einfluss auf das Klima hat. Dies träfe sowohl auf die Tierhaltung von Schlachttieren, wie auch von Milchkühen zu. Deshalb soll nicht nur auf Fleisch, sondern ganz auf tierische Produkte verzichtet werden, finden sie.