Region Basel Initiativen fordern autofreundliche Verkehrspolitik

Im Baselbiet will eine Initiative den Ausbau des Hochleistungs-Strassennetzes. Im Stadtkanton soll die Reduktion des motorisierten Verkehrs um zehn Prozent rückgängig gemacht und der Parkplatzabbau gestoppt werden.

Man sieht sieben Personen des Initiativkomitees, sowie Landschreiber Peter Vetter

Bildlegende: Übergabe der Initiative in Liestal zVG

Am gleichen Tag wurden in Stadt und Land drei Initiativen eingereicht, die sich für den Autoverkehr stark machen.

Baselland

Initiative «Ausbau des Hochleistungs-Strassennetzes», 3235 Unterschriften. Initiativkomitee: FDP, CVP, SVP, Automobilverbände.

Die Forderungen:

  • Bestehende Engpässe auf den Autobahnen sind aufzuheben
  • Ziel ist, eine rückstaufreie Aufnahme des Verkehrs zu erreichen
  • Die Regierung soll konkrete Projekte ausarbeiten
  • Baselland und der Nachbarkanton Basel-Stadt sollen zusammenarbeiten
Ein gutes Dutzend Leute, die im Innenhof des Basler Rathauses zusammenstehen.

Bildlegende: Die zwei Basler Initiativen werden im Innenhof des Rathauses übergeben. zvg

Basel-Stadt

Gesetzesinitiative «Zämme fahre mir besser», 3811 Unterschriften. Initiativkomitee: Gewerbeverband Basel-Stadt.

Die Forderungen:

  • Streichung jener Bestimmung, wonach der Kanton die Gesamtverkehrsleistung des privaten Motorfahrzeugverkehrs bis zum Jahr 2020 um mindestens zehn Prozent reduziert
  • Bestimmung wurde 2010 mit 55 Prozent Ja-Stimmen an der Urne gutgeheissen

Initiative «Parkieren für alle Verkehrsteilnehmer», 3917 Unterschriften. Initiativkomitee: Gewerbeverband Basel-Stadt.

Die Forderungen:

  • Auf öffentlichem Grund solle eine «ausreichende Anzahl an Parkplätzen für den Veloverkehr und den motorisierten Individualverkehr eingerichtet werden»
  • Bei der Aufhebung von Parkplätzen sei gleichwertiger Ersatz in der Nähe zu schaffen