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Instrumental-Unterricht Lehrer wehren sich gegen neue Gebühren für Musik-Unterricht

Eine Frau spielt auf der Gitarre, Kinder hören zu.
Legende: Die Qualität des Musik-Unterrichts an den Primarschulen drohe zu leiden. Keystone

Über 200 Lehrerinnen und Lehrer haben den offenen Brief an die Bildungsdirektorin Monica Gschwind unterschrieben. Dies bestätigt Thomas Rätz, Rektor am Gymnasium Liestal, wo auch die Fachmittelschule (FMS) eingegliedert ist.

Instrumentalunterricht um 40 Prozent eingebrochen

Mit dem Schreiben wollen die Lehrerinnen und Lehrer an der Fachmittelschule (FMS) erreichen, dass die Baselbieter Regierung die Semestergebühren von 500 Franken für den Instrumentalunterricht wieder abschafft. Diese wurden im Rahmen des Entlastungsprogramms 2015 eingeführt.

Die meisten FMS-Schülerinnen und Schüler unterrichten später an der Primarschule, wo sie auch Musikunterricht geben.
Autor: Thomas RätzRektor Gymnasium Liestal

Seither sind die Anmeldungen für den Instrumentalunterricht um 40 Prozent eingebrochen. Dies sei gerade an der FMS keine gute Entwicklung, meint Thomas Rätz. «Die meisten Schülerinnen und Schüler an der FMS wollen später an der Primarschule unterrichten, wo sie selber Musikunterricht geben. Dafür müssen sie ein Instrument beherrschen», sagt Rätz.

Zwar gebe es die Möglichkeit, später an der Pädagogischen Hochschule kostenlos ein Instrument zu lernen. Doch die Qualität könnte leiden, wenn angehende Lehrkräfte erst spät ein Instrument lernen.

(Regionaljournal Basel, 12.03 Uhr)

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