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Basel Baselland Jahresrückblick 2012 - Die Monate April bis Juni

Im Zentrum: Die Gasexplosion im Längi-Quartier in Pratteln mit sieben Verletzten, der baufällige Sprungturm im St. Jakob und die Abstimmungsschlappe mit Nachspiel im Baselbiet.

Zusammengebrochenes Haus, Kran hebt Betonelemente auf, Feuerwehrmänner schauen zu
Legende: Haus nach Explosion im Prattler «Längi»-Quartier - ausgelöst durch Gas. Keystone

Am 14. April kam es im Prattler Längi-Quartier zu einer verheerenden Gas-Explosion. Ein Mehrfamilienhaus stürzte zum Teil ein und war daraufhin unbewohnbar. Sieben Menschen wurden verletzt. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Explosion von einem Bewohner mit Absicht herbei geführt wurde.

Für den Prattler Gemeindepräsidenten Beat Stingelin ein Schock.

«Es waren Schuhe am Boden, Kleider. Das habe ich bisher immer nur am Fernsehen gesehen.» Es sei aber toll gewesen, wie die Nachbarschaft mitgeholfen habe.

Das habe ich bisher immer nur im Fernsehen gesehen

Der markante Sprungturm im Gartenbad St. Jakob wurde im Frühling noch vor der Saison-Eröffnung geschlossen. Grund waren Bedenken, dass der Turm unter grossem Gewicht einstürzten könnte. Schon ein paar Jugendliche könnten den Turm in gefährliche Schwingungen versetzen, sagte der zuständige Architekt im Basler Baudepartement. Der Turm war die ganze Bade-Saison geschlossen und wird nun saniert.

Baselbieter Abstimmungssonntag

Ernste Sorgen musste man sich in den letzten Juniwochen um die politische Situation im Kanton Baselland machen. Die Regierung verlor die wichtige Abstimmung um das Sparpaket von 30 Millionen Franken. Ein überraschendes Resultat. Und überraschend war auch die Reaktion der Regierung. Man konnte nicht Selbstkritik hören, sondern Vorwürfe an die Adresse des Stimmvolks.

Für Finanzdirektor Adrian Ballmer hatte die Abstimmung ein Nachspiel, er wurde vom Parlament bei der Vizeregierungswahl abgestraft und mit schlechtem Resultat gewählt. Parlamentarier sprachen von einem Denkzettel.

Derweil stritt man sich im Kleinbasel um das Militärmusikfestival «Basel Tattoo». Der Verein «Heb sorg zum Kleibasel» wehrte sich dafür, dass die Wiese bei der Kaserne für alli zugänglich bleibt - auch während der Tattoo-Aufführungen. Der Verein reichte eine Beschwerde gegen das «Basel Tattoo» ein. 2012 konnte das Tattoo trotz Beschwerde stattfinden, ganz vom Tisch ist der Streit aber noch nicht.

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