James Gruntz: «Muss man Musik erklären, funktioniert sie nicht»

Er gilt als einer der aktuell vielversprechendsten Popmusiker: der Basler James Gruntz. Soeben gewann er zwei Swiss Music Awards. Es interessiere ihn nicht, seine Musik zu erklären oder einzuordnen. Sie müsse einfach Emotionen transportieren können.

James Gruntz auf der Bühne

Bildlegende: James Gruntz gewann soeben zwei Swiss Music Awards. Keystone

«Für mich persönlich gibt es einfach gute und nicht so gute Musik. Das reicht mir als Unterscheidung», beschreibt James Gruntz. Es interessiere ihn nicht, um welchen Stil von Musik es sich handle. Wichtig sei ihn nur, «dass Musik Emotionen transportiert und dass diese auch sofort ankommen.» Sobald man Musik erklären müsse, funktioniere sie für ihn nicht mehr.

James Gruntz schloss in Zürich die Jazzschule ab. Dies fiel ihm jeodch nicht leicht. «Man muss nicht Musiktheorie studieren, um Muisk zu machen.» Es sei wie mit einer Muttersprache: man wisse wie sie geht und spreche sie einfach. «So ist es auch mit der Musik, es braucht keine Regeln.»

'Der Basler'

Aufgewachsen ist James Gruntz zu einem guten Teil in Biel. Zu Basel hat er dennoch einen starken Bezug. «Als ich 16 war zog ich mit meiner Familie nach Basel. Hier habe ich angefangen für ein öffentliches Publikum Musik zu machen. Basel ist mein Heimatort und deshalb ist es auch ok, wenn man sagt 'der Basler'.»

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)