Jugendpsychiatrie im Stadtzentrum nicht realisierbar

Eine Gruppe von Ärztinnen und Ärzten fordern mit einer Initiative, dass die Jugendpsychiatrie im Zentrum von Basel zusammengefasst wird. Dies sei im Moment nicht realisierbar, heisst es auf Seiten der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK).

Eingang der  Universitären Psychiatrischen Kliniken.

Bildlegende: Jugendpsychiatrie soll auf das Gelände der Universitären Psychiatrischen Kliniken. Dagegen läuft eine Initiative. Juri Weiss

Eine eigenständige Jugendpsychiatrie im Zentrum von Basel, fordert die kantonale Volksinitiative. Hinter der Initiative stehen Ärzte und Verbände für Jugendmedizin. Sie wollen verhindern, dass die verschiedenen Standorte der Jugendpsychiatrie auf dem Gelände der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) zusammengefasst werden.

Nähe zum UKBB

Die Jugendpsychiatrie brauche die Nähe zum Universitätskinderspital UKBB. Die psychisch kranken Kinder würden sonst «an den Rand der Stadt verbannt», schreiben die Initianten in ihrer Medienmitteilung.

Nicht realisierbar

Die Forderung der Initiative sei im Moment jedoch nicht realisierbar, sagt der stellvertretende CEO der UPK, Andreas Windel gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF.
«Wir haben versucht im Zentrum der Stadt ein Gelände oder Gebäude zu bekommen und waren nicht erfolgreich.» In den letzten fünf Jahren hätte sie mindestens acht Standorte eingehend geprüft und für alle eine abschlägigen Bescheid bekommen, sagt Andreas Windel. Auch das Areal des Tropeninstituts und des Augenspitals kämen aus verschiedenen Gründen nicht infrage.

Neubau auf Gelände der UPK

Für die Verantwortlichen der UPK kommt darum momentan nur eine Variante im Frage für die Jugendpsychiatrie. Ein Neubau auf dem Geländer UPK, wobei das Gelände im Süden nun geprüft wird, welches näher an der Stadt liegt.