Kein guter Tag für die Basler CVP

Die CVP zählt bei den Basler Parlamentswahlen zu den Verlierern. Auch wenn in der Partei Kritik laut geworden ist, dass man mit der SVP zusammen gespannt habe, wolle man für den zweiten Wahlgang am bürgerlichen Viererticket festhalten.

CVP-Parteipräsidentin Andrea Strahm

Bildlegende: CVP-Parteipräsidentin trat selbst für den Grossen Rat an, verpasste die Wahl aber. SRF

Die CVP habe sich lange genug anhören müssen, man fahre einen «Wischiwaschi»-Kurs. Jetzt habe man sich mit dem bürgerlichen Viererticket klar positioniert, sagt die Basler CVP-Präsidentin Andrea Strahm. Nur wenn die bürgerlichen eine Einheit demonstrieren würden und am selben Strick ziehe, nur dann hätten die Bürgerlichen eine Chance etwas zu erreichen. Deshalb werde man der Partei auch beantragen, auch in den zweiten Wahlgang mit den beiden verbliebenen Kandidaten Baschi Dürr (FDP) und Lorenz Nägelin (SVP) zu steigen, auch wenn es nicht einfacher geworden sei mit dem Resultat nach dem ersten Wahlgang.

Dass Sie ihre eigene Wahl in den Grossen Rat verpasst habe, sei nicht so schlimm. Schliesslich sei sie schon länger bei allen Fraktionssitzungen ihrer Partei trotzdem dabei. Zudem habe sie keine amtierende Grossrätin respektive keinen amtierenden Grossrat verdrängen wollen. Mit dem Platz als erste Nachrückende sei sie deshalb zufrieden.