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Basel Baselland Keine rosigen Aussichten für Baselbieter Gemeinden

Verluste, Steuererhöhungen: Diese Aussichten sorgen an aktuellen Budgetdebatten der Gemeinden für hitzige Diskussionen. Grund dafür sind strukturelle Probleme wie die Pensionskassensanierung oder das Ansteigen der Pflegekosten.

Händefrauen offenbaren ein fast leeres Portemonnaie
Legende: Schmales Budget für viele Baselbieter Gemeinden Blick in ein leeres Portemonnaie Keystone

Der Allschwiler Gemeinderat ist mit einem blauen Auge davon gekommen. Der Einwohnerrat hat nach einer hitzigen Debatte seinem Budget mit einer Stimme mehr zugestimmt. Stein des Anstosses waren gestern Abend die Verluste, die auf die Gemeinde zukommen. Diese entstehen durch das Ausfinanzieren der Pensionskasse und den Bau des neuen Schulhauses.

Auch rot erscheint das Budget der Baselbieter Gemeinde Muttenz. Hier schlagen vor allem die steigenden Pflegekosten negativ zu Buche. Darum ist das Muttenzer Budget auch ein Sparbudget. Für das übernächste Jahr ist zudem eine Steuererhöhung angedacht.

Bereits die Steuern erhöhen will der Binninger Gemeinderat. Der Einwohnerrat hat ihm hier aber einen Strich durch die Rechnung gemacht. Er hat das Budget vorgestern Abend abgewiesen. Der Gemeinderat muss jetzt nochmals über die Bücher und neue Varianten vorlegen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Dieter Wundrak, Frenkendorf
    Gewiss, es ist unangenehm, dass man auch auf dem Land feststellen muss, dass die Finanzen sind nicht in Lot. Und warum dies so ist, das sagt ja in einem gewissen Rahmen auch der Bericht. Leute auch auf dem Land werden älter, dann auch die Sanierung der Pensionskasse. Nur Hand aufs Herz, das Wohlbefinden, so kann man doch sagen ist meiner Meinung besser als in so einer Stadt. Egal, ob in Basel, Zürich, Genf oder Lausanne. Die Natur, das ist doch die gesunde Lunge zum Atmen.
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  • Kommentar von Tom Duran, Basel
    Es gibt dutzende Beispiele, wie die Gemeinden Millionen verschleudern. Misswirtschaft, miese Planung und keine Qualitätsüberwachung kosten halt! Anstatt Kreisel falsch zu bauen (um diese dann millionenschwer sanieren zu müssen), Millionenteure "Denkmäler" aufzustellen (die nur vor sich hin rosten) und die Regierungsgebäude in Glaspaläste zu verwandeln, müssten diese Gelder halt dort eingesetzt werden, wo es sie braucht! Komisch: die Politiker reden von Krise, nehmen uns aus, prassen aber selber!
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