Keine Zeit verlieren: Stau vor Bau Osttangente-Tunnel bekämpfen

Bis der neue Tunnel der Osttangente gebaut ist, müsse der Verkehrsstau bekämpft werden. Das sagt die Baselbieter Baudirektorin Sabine Pegoraro - und zeigt auch gleich eine mögliche Lösung auf.

Viele Autos, von hinten, die im Stau stehen.

Bildlegende: Bis zum Bau der neuen Osttangente wird der Stau Prognosen zufolge noch zunehmen. Die beiden Basel fordern nun Abhilfe. Keystone

Geht's nach der Baselbieter Baudirektorin, könnte der Verkehr nahe Rheinfelden auf die Deutsche Autobahn A98 geführt und erst nach Basel wieder ins Schweizer Netz eingefädelt werden. «Dies wäre eine mögliche Lösung», sagt Sabine Pegoraro. Allerdings gäbe es da einige Hürden zu überwinden. Ein Staatsvertrag zwischen der Schweiz und Deutschland besagt nämlich, dass der Verkehr eben nicht nach Deutschland geleitet werden dürfe. «Da sollte man etwas machen. Es sollte nicht so sein, dass man diese Umfahrung nicht ausschildern darf», sagt Pegoraro. Die A98 ist eine eigentliche Umfahrung von Basel.

Ein sogenanntes Tröpfchensystem, bei welchem der Verkehr dosiert auf die Autobahn gelassen werden würde, lehnt Pegoraro dezidiert ab.

Stau wird bis zum Tunnelbau noch heftiger

Mit dem Bau des Tunnels unter dem Rhein, der die täglichen Staus zwischen Hagnau und der Schwarzwaldbrücke lösen soll, wird frühestens in zehn Jahren begonnen. Bis dahin wird der Stau in Basel voraussichtlich noch zunehmen. Und deshalb brauche es trotz Rheintunnel Sofortmassnahmen, finden die beiden Basel.