Kleinbasler Messe-Anwohner nutzen Gelegenheit zur «Kropfleerete»

Kurz bevor der Messeneubau im Kleinbasel fertig gestellt ist, lud die Messe Schweiz ein weiteres Mal zu einer Anwohner-Infoveranstaltung. Viele kamen und nutzten die Gelegenheit zur Kritik - aber auch zu Lob.

Blick durch den Trichter im Herz des Neubaus.

Bildlegende: Noch ist die Messe eine Baustelle - doch schon in ein paar Wochen beginnen die Vorbereitung für die Basel World. Keystone

In gut drei Wochen soll der Neubau der Messe Schweiz mitten im Kleinbasel fertig sein und übergeben werden. An eine Infoveranstaltung der Messe kamen am Dienstag mehr als 200 Menschen in die Halle 5. Und nutzten die ihnen von der Messe gebotene Plattform, um nochmals kritische Punkte anzusprechen, welche den Anwohnern das Leben in den letzten Monaten nicht immer einfach gemacht hatten: vor allem einmal der Tag- und Nachtlärm auf der Baustelle.

Messe-Vertreter Peter Holenstein ging auf diese Punkte eben so ein, wie auf die Kritik, die nicht nur die Anwohner betrifft: zum Beispiel das Problem des  Lohndumping auf der Baustelle: «So etwas akzeptieren wir auf keinen Fall». Auch für Opfer von Unfällen auf der Baustelle setze sich die Messe ein.

Peter Holenstein musste sich allerdings nicht nur mit Kritik herumschlagenf. Er und sein Unternehmen erhielten auch einiges Lob: sie hätten transparent informiert und schliesslich würden auch die Anwohnerinnen und Anwohner als Bewohner des Kantons von einem Messeneubau und einem attraktiven Standort Basel profitieren.