Kreative Kinder - das K'Werk Basel feiert zehnten Geburtstag

Seit zehn Jahren bietet das K'Werk Basel Kurse und Workshops für Kinder an. Nun schliessen sich alle Bildschulen der Schweiz zur «Konferenz Bildschulen Schweiz» zusammen. Ziel der Konferenz ist es, ein flächendeckendes, qualitativ hochstehendes Bildungsangebot im Bereich Gestaltung zu gewähren.

Zwei Kinder halten zwei grosse Schachteln. Sie sind daran, aus diesen Schachteln Zeitmaschinen zu bauen. Im Hintergrund steht die Gründerin Sabine Gysin, die sich die Maschinen erklären lässt.

Bildlegende: Sabine Gysin lässt sich die Zeitmaschinen erklären. SRF

Eine Musikschule im Grundschulangebot sei selbstverständlich, sagt Sabine Gysin, Mitbegründerin und Leiterin des K'Werk Basel. «Was wir von den Musikschulen kennen und schätzen, das soll auch im Gestalten selbstverständlich werden.»

«  «Was wir von den Musikschulen kennen und schätzen, das soll auch im Gestalten selbstverständlich werden.» »

Sabine Gysin
Mitbegründerin K'Werk

Bis jetzt ist dies aber noch nicht der Fall. Trickfilmkurse, Malangebote, Druckerworkshops, wenn sich Kinder und Jugendliche kreativ betätigen wollen, so stossen sie schnell an Grenzen der Kompetenz. Auch fehlt oft eine geeignete Infrastruktur.

Diese Lücke schliesst die Bildschule K'Werk seit 10 Jahren. Sabine Gysin spricht von einer Erfolgsgeschichte: «In zehn Jahren haben wir es geschafft, dass wir mit unseren Kursen und Workshops 230 Kinder zur bildenden Kunst führen können. Die Begeisterung der Kinder und Jugendlichen ist gross.»

Zusammenschluss der Bildschulen Schweiz

Sabine Gysin steht mit ihrem Anliegen nicht alleine da. In Sankt Gallen, Zug, Aarau, Bern und Biel gibt es ebenfalls Bildschulen. Eine weitere öffnet im Kanton Zürich im nächsten Jahr ihre Türen. «Wir möchten das Angebot in der ganzen Schweiz gewährleisten - auf einem hohen Niveau, flächendeckend.» In 10 Jahren soll es in jedem Kanton eine Bildschule geben, das sei ihre Vision, sagt Sabine Gysin.

Die Konferenz Bildschulen Schweiz fordern, dass der Aufbau von weiteren Bildschulen unterstützt wird. «Sind die Schulen dann aufgebaut, dann muss der Betrieb durch die öffentliche Hand gesichert werden», sagt Gysin dazu.

(Regionaljournal Basel, 17:30)