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Kulturfestival «culturescapes» zeigt Kultur aus Griechenland

Besonders in der Krise haben Menschen das Bedürfnis, sich mitzuteilen, sagt Festivalgründer Jurriaan Cooiman.

Eine Szene aus dem Stück The Great Tamer
Legende: The Great Tamer an der Eröffnung des diesjährigen «culturescapes» in der Kaserne Basel. z.V.G. Julian Mommert, culturescapes
  • «culturescapes» 2017 zeigt seit Donnerstag Kunst aus Griechenland.
  • Bespielt werden bis Dezember verschiedene Orte in der Region Basel mit Theater, Lesungen und zum ersten Mal auch in der Gastronomie.
  • Das Kulturfestival zeigt seit 2003 Kunst jeweils aus einem Land, zunächst alljährlich, seit 2015 als Biennale alle zwei Jahre.

Das Kulturfestival «culturescapes» wolle dort hinschauen, wo es brennt, sagt Festivalgründer Jurriaan Cooiman. Deshalb sei die Wahl dieses Jahr auf Griechenland gefallen.

Wegen seiner Krise stehe Griechenland unter starker Beobachtung der internationalen Presse und Meinungsmacher. Die Kultur solle aber hinschauen und ein anderes Bild vermitteln.

Trotz der Krise habe es in Athen mehr Theater als London. An 1500 Orten wird in der griechischen Hauptstadt Theater gespielt. Das zeige, so Juuriaan Cooiman, wie wichtig es den Menschen sei, sich über die Krise auszutauschen, darüber zu sprechen.

In der Schweiz haben wir die Notwendigkeit, Kultur zu machen, verloren.
Autor: Jurriaan CooimanDirektor «culturescapes»

In der Schweiz wolle er mit dem Festival umgekehrte «Entwicklungshilfe» leisten: «In der Schweiz haben wir manchmal die Notwendigkeit, Kultur zu machen, verloren», sagt Cooiman.

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