Längere Schulwege für Baselbieter Sekundarschüler

Sekundar-Schülerinnen müssen sich im Baselbiet auf längere Schulwege einstellen. Der Kanton will Klassen zusammenlegen und so Geld sparen: knapp 20 Millionen Franken bis ins Jahr 2020.

Schüler auf einer Treppe von hinten

Bildlegende: Es soll der Anspruch wegfallen, diejenige Schule zu besuchen, die am nächsten zum Wohnort liegt. Keystone

Zusammenlegungen bedeuten konkret, dass auch Zuweisungen von Schülerinnen und Schüler an weiter entfernte Standorte vorgenommen werden. Es kann also sein, dass ein Schüler aus dem Waldenburgertal in Zukunft zum Beispiel nach Liestal oder nach Reigoldswil in die Schule gehen muss. Klar ist, dass durch eine solche Verschiebung rund 40 Lehrer-Stellen verloren gehen.

Andererseits kann durch diese Massnahme aber auf die Umsetzung einer anderen Sparidee verzichtet werden. Eine Prüfung der Baselbieter Bildungsdirektion hat ergeben, dass auf die Erhöhung der Schüler-Höchstzahl verzichtet werden kann. So soll die Anzahl Schülerinnen und Schüler in den Sekundarklassen nur in Einzelfällen von 24 auf 26 erhöht werden.

Die Baselbieter Regierung hat am Mittwoch eine betreffende Änderung des Bildungsgesetzes in die Vernehmlassung geschickt.