Längere Wartezeiten für Chienbäse-Publikum am Bahnhof

Zehntausende haben in Liestal den «Chienbäse» mit den brennenden Wagen angeschaut. Wer nach dem Umzug auf den Zug wollte, musste sich gedulden. Züge fielen aus und es kam zu zahlreichen Verspätungen.

Brennender Chienbäse-Wage, Zuschauer weichen wegen Hitze zurück

Bildlegende: Chienbäse-Wagen vor dem «Törli» in Liestal Keystone

Am Rande der Liestaler Fasnacht «Chienbäse» hat am Sonntagabend ein 47-jähriger Mann mindestens einen Schutzengel gehabt. Der mit einem Fasnachtskostüm bekleidete Mann wurde ausgangs des Bahnhofs Lausen von einem Zug gestreift und in hohem Bogen weggeschleudert. Dabei blieb der Fasnächtler nach jüngsten Informationen der Polizei praktisch unverletzt.

Chaos nach «Chienbäse»-Umzug

 In Liestal verfolgten am Abend Zehntausende den «Chienbäse»-Umzug. Nach dem Ende des Umzugs mussten sich Zuschauer und Fasnächtler aber noch länger gedulden als sonst, um nach Hause zu kommen. Denn wegen des Unfalls war der Bahnverkehr zwischen Basel und Olten auf der Höhe Liestal in beiden Richtungen zeitweise unterbrochen.

Die SBB setzte zwischen Liestal und Sissach Ersatzbusse ein; mehrere Fernverkehrszüge wurden umgeleitet. Es gab grosse Verspätungen. Etwas mehr als anderthalb Stunden nach dem Unfall war die Strecke zumindest wieder auf einem Gleis befahrbar, wie SBB-Sprecher Christian Ginsig sagte.