Leicht verstärkte Sicherheit bei der Israelitischen Gemeinde

Die Kämpfe im Nahen Osten bekommen auch die Israelitischen Gemeinden hierzulande zu spüren: Antisemitische Drohungen nehmen zu. In Basel ist es zwar zu keiner Zunahme solcher Fälle gekommen, trotzdem werden nun die Sicherheitsmassnahmen in der Israelitischen Gemeinde (IGB) ein wenig erhöht.

Die Synagoge in Basel

Bildlegende: Die Synagoge in Basel wird das ganze Jahr hindurch bewacht Die Israelitische Gemeinde Basel erhöht leicht die Sicherheitsmassnahmen rund im die Synagoge. Juri Weiss

Während den Sommerferien würden die Sicherheitsmassnahmen rund um die Synagoge der Israelitischen Gemeinde (IGB) normalerweise etwas zurückgefahren, weil auch weniger Menschen da seien. Das sagt der Präsident der IGB, Guy Rueff. Dieses Jahr aber würden die üblichen Sicherheitsvorkehrungen auch während den Wochen im Juli und August bis zum Ferienende Mitte August beibehalten.

Anfeindungen in Zürich

«Aufgrund der vermehrten antisemitischen Anfeindungen, beispielsweise gegen den Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund (SIG), haben wir uns in Basel zu diesem Schritt entschlossen», erklärt IGB-Präsident Guy Rueff auf Anfrage. Zu konkreten Drohungen oder auch nur Beschimpfungen sei es in Basel, im Gegensatz etwa zu Zürich, aber glücklicherweise nicht gekommen, so Rueff.