Löst ELBA die Stausituation im Grossraum Allschwil?

Am 8. November stimmt das Baselbiet über die Vorlage «ELBA» ab. Ein Bauprojekt, welches das Verkehrsproblem in der Region Leimental, Birseck und Allschwil lösen soll. Im Streitgespräch diskutieren Kathrin Schweizer (SP) und Christof Hiltmann (FDP), ob so das Verkehrsproblem gelöst werden kann.

Das Stimmvolk muss sich an der Urne entscheiden, ob es die maximale Variante «Ausbau» und den damit verbundenen Investitionen von 1.8 Milliarden Franken einverstanden ist. Der Planungshorizont beträgt 30 Jahre.

Bevölkerungswachstum

Die Variante «Ausbau» setzt grundsätzlich auf den Bau von neuen Strassen sowie den Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Christof Hiltmann, Gemeindepräsident von Birsfelden und FDP-Landrat setzt auf die Maximalvariante: «Es ist ein Bevölkerungswachstum prognostiziert und wir haben jetzt schon ein Kapazitätsengpass auf den Strassen und den Schienen.»

Vom Auto aufs Velo

SP-Landrätin Kathrin Schweizer hingegen findet die Kosten überrissen: «In der jetzigen Finanzsituation können wir uns keine solchen Megaprojekte leisten.» Sie bevorzugt darum die Variante «Umbau». Diese kostet 800 Millionen Franken, zielt aber mehr auf eine Verhaltensänderung der Gesellschaft hin: vom Auto aufs Velo oder Bus. Dies sei die nachhaltigere und günstigere Lösung, argumentiert Schweizer.

Die Variante Umbau steht bei der Abstimmung aber nicht zur Diskussion. Der Landrat hat sich in einer Sitzung anfangs Juni für die Variante «Ausbau» entschieden. Gegen diesen Landratsentscheid hat die SP das Referendum ergriffen.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)