Lukas Klinik baut Stellen ab wegen Fallkostenpauschale

Die Krebsklinik in Arelsheim baut ein Viertel der Stellen ab. Wegen der Fallkostenpauschale sind weniger Betten belegt. Die Klinikverantwortlichen sind beunruhigt, der Aufwand werde immer grösser, das Geld jedoch immer weniger.

Das Gebäude der Lukas Klinik in Arlesheim.

Bildlegende: Die Lukas Klinik in Arlesheim ist spezialisiert auf integrative Onkologie. ZVG

Die Lukas Klinik in Arlesheim muss aus Kostengründen sein stationäres Angebot verkleinern und Stellen abbauen. Infolge der Fallkostenpauschale sei die Bettenbelegung drastisch zurückgegangen, schreibt die Lukas Klinik auf ihrer Webseite. Der Grund sei, dass die Akutpatienten durchschnittlich weniger lang in der Lukas Klinik bleiben. Darum seien drastische Sparmassnahmen nötig.

Insgesamt baut die Lukas Klinik ein Viertel seiner Stellen ab, 42 von 170. «Zusätzlich zu den natürlichen Abgängen durch Pensionierungen und Fluktuation werden auch Entlassungen notwendig sein.» heisst es weiter. Betroffen seien in erster Linie die Pflegefachleute der Akut- und Palliativstation, aber auch in anderen Bereichen werde man Stellen abbauen.

Die Klinikverantwortlichen der Klinik sind besorgt über die Auswirkungen der Fallkostenpauschale. Christoph von Dach, Mitglied der Klinikleitung, spricht über eine besorgniserregende Entwicklung: «Es steht weniger Geld zur Verfügung für einen Aufwand der immer grösser wird.»