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Mangel an Schulzimmer Basler Schüler lernen in Containern

Weil es in Basel-Stadt zu wenig Klassenzimmer gibt, sollen temporäre Modul-Schulhäuser Abhilfe schaffen.

Besonders eng ist es für die Basler Schülerinnen und Schüler derzeit im Gotthelf- und im Neubad-Schulhaus. Dort werden deshalb ab dem Schuljahr 2019 einzelne Klassen in sogenannten «temporären Schulzimmern» unterrichtet. Das sind aneinander gereihte Modul-Bauten.

Dies bestätigt Thomas Riedtmann, zuständig für die Schulhausplanung im Basler Erziehungsdepartement. «Wir leben nach dem Grundsatz, dass wir keinen Schulraum auf Vorrat bauen», sagt Riedtmann. Mit den temporären Schulzimmern könne man schneller reagieren, wenn die Zahl der Schulkinder in den erwähnten Quartieren wieder zurückgingen.

Unterricht in den temporären Schulzimmern, damit haben Lehrerinnen und Lehrer in Basel bereits Erfahrung. Wegen der Schulreform hat Basel-Stadt in den vergangenen Jahren fast alle Schulhäuser um- und ausgebaut. Während diesen Arbeiten sind viele Schulklassen bereits in Modul-Bauten ausgewichen.

Bereits seit einem Jahr ist bei der Voltamatte ein Modul-Bauten-Schulhaus in Betrieb. Der dortige Schulleiter Christian Engels zeigt sich sehr zufrieden mit der Lösung. Auch den Schulkindern gefällt es im provisorischen Lysbüchel-Schulhaus. Dies vor allem wegen der Voltamatte als grosszügigem Pausenplatz und den verschiedenen Gruppenräumen.

(Regionaljournal Basel, 17.30)

1 Kommentar

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  • Kommentar von Patric Huber (Patric Huber)
    In der reichsten Gemeinde der Schweiz (Riehen) gibt es nicht einmal ein Sekundarschulhaus. Dafür etwa ein Dutzend Alters-Pflegeheime und Siedlungen. Das ist lukrativer als Kinder. Riehen ist so auch noch die Geneinde mit dem höchsten Durchschnittsalter. Bedenklich!
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