Matthias Müller zieht positive Baloise-Session Zwischenbilanz

Die neue Konzerthalle im Messeneubau sei von Musikern und Publikum gut angenommen worden, sagt der Session-Präsident.

Die neue Event Halle sei nicht einfach zu bespielen, so Müller gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF: «In der Halle gibt es nichts», das habe man alles selber einrichten müssen. «Das hat uns eine Woche mehr Arbeit gekostet mit entsprechendem finanziellem Mehraufwand.»

Porträt von Matthias Müller

Bildlegende: Matthias Müller zieht positive Bilanz zur Baloise Session 2013 zVg

Doch der Aufwand habe sich gelohnt. Die neue breitere Bühne lasse den Musikern mehr Möglichkeiten, ihre Show zu gestalten. Gleichzeitig habe es vor der Bühne mehr Platz für Leute, die es nicht mehr an ihren Tischen hält. Dadurch sei der Kontakt zwischen Künstlern und Publikum intensiver. Besonders gut habe man das beim Konzert von «Unheilig» gesehen: «Der Graf hat die ganze Breite ausgenützt, ist hin und her gerannt und hat mit dem Publikum auf der einen und der anderen Seite der Bühne kommuniziert.»

Kein Problem mit dem neuen Label

Kein Problem stelle der Namenswechsel von «Avo» zu «Baloise» Session dar: «Den Agenten ist es egal, wie eine Veranstaltung heisst. Die interessiert nur, dass sie mit kompetenten Leuten zusammen arbeiten können.» Und da die grosse Mehrheit der rund 250 in irgendeiner Form am Festival Beteiligten dieselben seien wie vor einem Jahr, sei diese Stabilität garantiert.

Die Baloise Session habe allerdings auch einen grossen Aufwand betrieben, um den Namenswechsel zu kommunizieren. «Wir haben zum Beispiel an einem Kongress den Eröffnungs-Apéro gesponsert. Das hat 15'000 Pfund gekostet, aber das hat sich locker reingespielt, alle wussten nachher, dass wir jetzt Baloise Session heissen.»