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Mehr Familienwohnungen Wohngenossenschaft Riburg plant Rundumerneuerung

Die Genossenschaft will im Basler Hirzbrunnen Quartier ihre Liegenschaften aus den 40er Jahren abreissen und durch Neubauten ersetzen.

Visualisierung der Neubauten an der Riburgstrasse
Legende: Die Neubauten sollen familienfreundlicher sein und wieder mehr Leben ins Quartier bringen. zvg

Die Erneuerung soll in Etappen erfolgen. Die erste Etappe sieht den Ersatz der Liegenschaften an der Riburgstrasse 3 bis 13 vor. Für den Abriss und den Neubau wurde ein Budget von 28 Millionen Franken bewilligt. Mit den Neubauten entsteht zusätzlicher Wohnraum. Statt 36 Wohnungen sollen in diesem Abschnitt der Genossenschaft künftig 59 Wohnungen mit Zweieinhalb- bis Fünfeinhalb-Zimmern angeboten werden.

Häuserzeile
Legende: Die Genossenschaftshäuser an der Riburgstrasse sind in die Jahre gekommen und werden abgerissen. Staatskanzlei Basel-Stadt

Eine Sanierung der Liegenschaften hätte keinen Sinn mehr gemacht, sagt Genossenschaftspräsident Peter Bänziger. Mit dem Neubau wolle man jetzt moderne und komfortable Wohnungen anbieten, besonders auf für Familien.

Goldene Zeiten wieder aufleben lassen

Das Baugesuch soll im zweiten Quartal dieses Jahres eingereicht werden, Baustart ist für Frühjahr 2019 vorgesehen und im Herbst 2020 sollen die Wohnungen der ersten Etappe bezugsbereit sein. Allen vom Neubau betroffenen Personen würden Ersatzwohnungen innerhalb der Genossenschaft zu den bisherigen Konditionen angeboten.

Mit dem Neubau sollen auch grössere Wohnungen entstehen. «Wir wollen wieder junge Familien anlocken und das Viertel durchmischen», sagt Bänziger und ergänzt: «vor 30 Jahren hatte es hier viele Kinder und war sehr lebendig. Dahin wollen wir zurück.»

Neubau Riburg ist Leuchtturmprojekt

Jörg Vitelli, SP-Grossrat und Präsident des Regionalverbands der Wohngenossenschaften Nordwestschweiz, bezeichnet die Neubaupläne der Riburg als Vorzeigeprojekt. Vitelli hofft, dass auch andere Wohnbaugenossenschaften diesem Beispiel folgen werden. Denn von den rund 15'000 Genossenschaftswohnungen in den beiden Basel, stammen viele aus der Nachkriegszeit. Viele dieser Häuser seien heute baufällig. Vitelli schätzt, dass es bei bis zu 20 Prozent der Genossenschaftswohnungen sinnvoll wäre, anstatt zu sanieren, gleich neue Häuser zu bauen.

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