Mehr Kurzarbeit wegen starkem Franken auch in den beiden Basel

Firmen, die unter dem starken Franken leiden, sollen Kurzarbeit einführen dürfen. Dies entschied der Bundesrat kurz, nachdem die Schweizerische Nationalbank den Eurokurs nicht mehr stützte. Auch immer mehr Firmen in der Region Basel machen von dieser Hilfe Gebrauch.

Eine Frau betrachtet eine Tabelle

Bildlegende: Kurzarbeit - im Kanton Basel-Landschaft im Moment auf dem Vormarsch. Keystone

In Basel-Stadt sind es derzeit drei Firmen, die wegen des starken Frankens auf Kurzarbeit umstellen. Allerdings geht man im Amt für Wirtschaft und Arbeit davon aus, dass bis in den Sommer hinein noch mehr Firmen auf diese Art und Weise die wirtschaftlich schwierige Phase wegen des starken Frankens überbrücken werden.

In Baselland sind es per Ende Februar bereits 16 kleine und mittlere Betriebe, die auf Kurzarbeit umgestellt haben. Und auch dort rechnet man mit einer weiteren Zunahme. Trotzdem ist Thomas Keller, Vorsteher des Kantonalen Amtes für Industrie, Gewerbe und Arbeit (KIGA) nicht alarmiert: «Die Nachfrage bei den Betrieben ist durchaus da, die Beschäftigung auch. Die Betriebe haben einfach das Problem mit ihrer Kostendeckung.»

Die Kurzarbeit soll in dieser schwierigen Situation als Überbrückung dienen. Mehr als zwölf Monate kann ein Betrieb jedoch nicht auf diese finanzielle Unterstützung durch die Arbeitslosenkasse zurückgreifen.

(Regionaljournal Basel, 06.32 Uhr)