Mit Fotografien gegen die Bilderflut: «BelleVue» Basel

Seit vier Jahren gibt es das «BelleVue», den Ort für Fotografie im Kleinbasel. Im Zentrum steht die Arbeit und der Umgang mit dem Bild. Der Verein basiert auf Freiwilligenarbeit und veranstaltet regelmässig Ausstellungen und Vorträge, in diesem Jahr zum Thema Alltag.

Regine Fluri steht vor ihrer Lieblingsfotografie in der Ausstellung «Und beim Unkraut hüpft das Herz» und erklärt ihre Faszination für dieses Bild: «Die Fotografin Anja Conrad hat eine neue Perspektive eingenommen und so Dinge entdeckt, die wir sonst nicht sehen.» Eine Pflanze, die sich durch den Bodenbelag gekämpft hat, in Nahaufnahme.

Mit dem Perspektivenwechsel eröffnet die Fotografin Anja Conrad den Blick in eine vertraute Umgebung, die wir fast nicht mehr wahrnehmen - den Alltag. Der Alltag ist auch das diesjährige Thema vom «BelleVue - Ort für Fotografie» an der Breisacherstrasse im Kleinbasel.

Neben den Ausstellungen ist das «BelleVue» eben ein Ort für Fotografie. Unter dem Jahr gibt es Vorträge und Werkschauen, denn nicht nur etablierte Fotografinnen stellen aus, auch Hobbyfotografen, die ihre Leidenschaft der Öffentlichkeit zeigen wollen.

Damit soll der Blick geschärft werden für das, was gute Fotografie ausmacht. «Mit den Bildern drückt man etwas aus, man muss eine Haltung dazu haben und etwas mitteilen», sagt Fluri.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)