Nach Protesten: FC Basel verzichtet auf Preiserhöhung

Der FC Basel zieht die umstrittenen Preiserhöhungen für Jahreskarten zurück. Damit reagiert der Club auf teils heftige Reaktionen der Fans. Insbesondere der massive Preisaufschlag für die Tickets im Sektor C sorgte für Kritik.

Blick in den St. Jakob Park Basel

Bildlegende: Die Stimmung der Fussballfans ist wieder gut: die Jahreskarten werden nun doch nicht teurer. Keystone

Die Ankündigung sorgte für Unruhe unter den FCB-Fans. Vergangene Woche kommunizierte der Club, er wolle die Preise für die Jahreskarten anpassen. Es gehe darum, dass die Preisgestaltung innerhalb des Stadions «gerechter» werde, hiess es. In den sozialen Medien war die Aufregung gross. Die einen ärgerten sich, andere versuchten, den Preisaufschlag mit Humor oder Ironie zu nehmen:

Reaktionen auf Twitter

Geplant hatte der FCB, die meisten Jahreskarten zu verteuern, in einzelnen Sektoren des Stadions sollten die Preise aber auch gesenkt werden. Für den Sektor C jedoch war eine Preiserhöhung von beinahe 50 Prozent vorgesehen. Dies sorgte für Protestbekundungen.

Darauf reagiert der FC Basel nun. Übers Wochenende habe man mehrere Krisen-Sitzungen abgehalten, informierte der FCB. Präsident Bernhard Heusler präsentierte auf der Homepage des Vereins das Ergebnis dieser Sitzungen: «Es wurde uns bewusst, dass wir die Preisanpassung so nicht umsetzen können und wollen.» Er sprach zudem davon, dass man den Mut haben müsse «einen Fehler zu korrigieren».

Fürs Jahr 2017 bedeutet dies: Die Preise bleiben gleich. Eine Arbeitsgruppe innerhalb des Clubs mache sich nun Gedanken über die künftige Preisgestaltung.